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Statistiken zu Forschung und Innovation in Österreich

Im Jahr 2020 wurden in Österreich rund 12,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Damit sanken die Forschungsausgaben, auch bedingt durch die Corona-Pandemie, gegenüber dem Vorjahr. Die Forschungsquote hingegen, d.h. das Verhältnis der F&E-Aufwendungen zum Bruttoinlandsprodukt, erreichte mit circa 3,2 Prozent des BIP einen Höchststand der letzten Jahre, nachdem sie zuvor längere Zeit zwischen 3 und 3,1 Prozent stagniert hatte. Der wichtigste Geldgeber im Bereich Forschung und Entwicklung sind dabei die Unternehmen mit etwa 5 Milliarden Euro, gefolgt vom Bund mit gut 3,3 Milliarden Euro. Dass Forschung ein wichtiges Zukunftsthema ist, sieht auch eine Mehrheit der Österreicher so: Bei einer im September 2020 durchgeführten Erhebung sprachen sich insgesamt 70 Prozent der Befragten dafür aus, Entwicklung und Innovation viel stärker zu fördern.

Investitionen

Neben den Forschungsausgaben lässt sich Innovation an den Investitionen einer Volkswirtschaft messen. Zentral sind hierbei die sog. Bruttoanlageinvestitionen in langjährig genutzte Ausrüstungen und Bauten. Sie beliefen sich in Österreich im Jahr 2020 auf rund 94 Milliarden Euro, wobei es aufgrund der Corona-Krise auch hier zu einem preisbereinigten Rückgang von -5,7 Prozent kam. Die Investitionsquote sank ebenfalls leicht auf 25,2 Prozent des BIP. Besonders relevant sind Bruttoinvestitionen in geistiges Eigentum, die circa 20,4 Milliarden Euro betrugen.

Patente

Die bekannteste Form geistigen Eigentums sind Patente, also amtliche Schutzrechte auf Erfindungen und Produktinnovationen, die meist zeitlich befristet sind. Stand 2020 waren insgesamt rund 10.000 nationale österreichische sowie circa 150.000 europäische (mit Bezug zu Österreich) Patente in Kraft. Beim Österreichischen Patentamt wurden in jenem Jahr rund 2.300 neue Patente angemeldet und circa 1.060 Patentrechte erteilt. Damit stieg die Zahl der Patentanmeldungen gegenüber dem Vorjahr, während die der Patenterteilungen sank. Das wichtigste Technologiegebiet bei den Anmeldungen war dabei der Maschinenbau (inkl. Transport) mit 673 Patentgesuchen. Als innovativstes Unternehmen kann sich gemessen an den national erteilten Erfindungen der Automobilzulieferer AVL List mit 180 Bewilligungen bezeichnen, gefolgt vom Metallverarbeiter Julius Blum mit 76.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Forschung und Innovation in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Forschungsausgaben

Investitionen

Patente

Interessante Statistiken

In den folgenden 3 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Forschung und Innovation in Österreich".

Forschung und Innovation in Österreich

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Statistiken zu Forschung und Innovation in Österreich

Im Jahr 2020 wurden in Österreich rund 12,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Damit sanken die Forschungsausgaben, auch bedingt durch die Corona-Pandemie, gegenüber dem Vorjahr. Die Forschungsquote hingegen, d.h. das Verhältnis der F&E-Aufwendungen zum Bruttoinlandsprodukt, erreichte mit circa 3,2 Prozent des BIP einen Höchststand der letzten Jahre, nachdem sie zuvor längere Zeit zwischen 3 und 3,1 Prozent stagniert hatte. Der wichtigste Geldgeber im Bereich Forschung und Entwicklung sind dabei die Unternehmen mit etwa 5 Milliarden Euro, gefolgt vom Bund mit gut 3,3 Milliarden Euro. Dass Forschung ein wichtiges Zukunftsthema ist, sieht auch eine Mehrheit der Österreicher so: Bei einer im September 2020 durchgeführten Erhebung sprachen sich insgesamt 70 Prozent der Befragten dafür aus, Entwicklung und Innovation viel stärker zu fördern.

Investitionen

Neben den Forschungsausgaben lässt sich Innovation an den Investitionen einer Volkswirtschaft messen. Zentral sind hierbei die sog. Bruttoanlageinvestitionen in langjährig genutzte Ausrüstungen und Bauten. Sie beliefen sich in Österreich im Jahr 2020 auf rund 94 Milliarden Euro, wobei es aufgrund der Corona-Krise auch hier zu einem preisbereinigten Rückgang von -5,7 Prozent kam. Die Investitionsquote sank ebenfalls leicht auf 25,2 Prozent des BIP. Besonders relevant sind Bruttoinvestitionen in geistiges Eigentum, die circa 20,4 Milliarden Euro betrugen.

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Die bekannteste Form geistigen Eigentums sind Patente, also amtliche Schutzrechte auf Erfindungen und Produktinnovationen, die meist zeitlich befristet sind. Stand 2020 waren insgesamt rund 10.000 nationale österreichische sowie circa 150.000 europäische (mit Bezug zu Österreich) Patente in Kraft. Beim Österreichischen Patentamt wurden in jenem Jahr rund 2.300 neue Patente angemeldet und circa 1.060 Patentrechte erteilt. Damit stieg die Zahl der Patentanmeldungen gegenüber dem Vorjahr, während die der Patenterteilungen sank. Das wichtigste Technologiegebiet bei den Anmeldungen war dabei der Maschinenbau (inkl. Transport) mit 673 Patentgesuchen. Als innovativstes Unternehmen kann sich gemessen an den national erteilten Erfindungen der Automobilzulieferer AVL List mit 180 Bewilligungen bezeichnen, gefolgt vom Metallverarbeiter Julius Blum mit 76.

Interessante Statistiken

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