Statistiken zum Schienenverkehr in der Schweiz

Der Schienenverkehr in der Schweiz gilt als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, besonders deutlich wird dies bei der Betrachtung der verrichteten Verkehrsleistung der Verkehrsträger. Etwa zwei Drittel der geleisteten Personenkilometer im öffentlichen Verkehr wurden im Jahr 2018 durch die Schweizer Bahnen erbracht. Im Güterverkehr betrug der Anteil der Schiene an den durchgeführten Tonnenkilometer im Jahr 2018 etwa 37 Prozent. Die besondere Stellung des Schienenverkehrs in der Schweiz zeigt sich auch beim europäischen Vergleich der Pro-Kopf-Investitionen in die Schieneninfrastruktur, die Schweiz gab im Jahr 2019 pro Einwohner etwa 404 Euro für die Infrastruktur aus und lag damit hinter Luxemburg auf Platz 2. Im weltweiten Ranking zur Qualität der Eisenbahninfrastruktur schaffte es die Schweiz im Jahr 2019 knapp vor Japan auf Platz 1.

Die Leistung der Eisenbahnunternehmen im Personenverkehr wächst kontinuierlich. Seit 2001 verdoppelte sich die Zahl der Personenfahrten fast, im Jahr 2018 wurden insgesamt rund 625 Millionen gezählt. Entsprechend stieg auch die Anzahl der Personenkilometer auf insgesamt rund 21,74 Milliarden im Jahr 2019. Trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens konnte die Pünktlichkeit der Züge auf einem hohen Niveau gehalten werden. Im Jahr 2018 kamen etwa 90 Prozent der Kunden rechtzeitig am Zielbahnhof an.

Im Schienengüterverkehr stellt sich die Situation ein wenig anders da. Die Verkehrsleistung nahm im Jahr 2019 etwas ab. Das Verkehrsaufkommen und die Fahrleistung erreichten ein ähnliches Niveau wie in den Vorjahren. Wie bereits im Jahr 2018 waren auch im Jahr 2019 Metallerzeugnisse das meist exportierte Gut. Die 473.000 Tonnen hatten einen Wert von 987 Millionen Schweizer Franken.

Die Schweiz investiert regelmäßig einen Milliardenbetrag in die Schieneninfrastruktur, dadurch können auch Großprojekte umgesetzt werden. Unter anderem wurde davon der Gotthard-Basistunnel gebaut, mit 57 Kilometern der (derzeit) längste Eisenbahntunnel der Welt. Zur Einbindung neuer Technologien und zur optimalen Nutzung der durch die Digitalisierung geschaffenen Möglichkeiten starteten die größten Schweizer Bahnen und der Verband öffentlicher Verkehr das Programm SmartRail 4.0, ein Innovationsprogramm der Schweizer Bahnbranche.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Schienenverkehr in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Personenverkehr

Unfälle

  • Unfälle
    63
  • Getötete
    21
  • Personenkilometer pro Todesfall
    48,95 Mrd. km

Interessante Statistiken

In den folgenden 8 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 83 Statistiken aus dem Thema "Schienenverkehr in der Schweiz".

Schienenverkehr in der Schweiz

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Statistiken zum Schienenverkehr in der Schweiz

Der Schienenverkehr in der Schweiz gilt als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, besonders deutlich wird dies bei der Betrachtung der verrichteten Verkehrsleistung der Verkehrsträger. Etwa zwei Drittel der geleisteten Personenkilometer im öffentlichen Verkehr wurden im Jahr 2018 durch die Schweizer Bahnen erbracht. Im Güterverkehr betrug der Anteil der Schiene an den durchgeführten Tonnenkilometer im Jahr 2018 etwa 37 Prozent. Die besondere Stellung des Schienenverkehrs in der Schweiz zeigt sich auch beim europäischen Vergleich der Pro-Kopf-Investitionen in die Schieneninfrastruktur, die Schweiz gab im Jahr 2019 pro Einwohner etwa 404 Euro für die Infrastruktur aus und lag damit hinter Luxemburg auf Platz 2. Im weltweiten Ranking zur Qualität der Eisenbahninfrastruktur schaffte es die Schweiz im Jahr 2019 knapp vor Japan auf Platz 1.

Die Leistung der Eisenbahnunternehmen im Personenverkehr wächst kontinuierlich. Seit 2001 verdoppelte sich die Zahl der Personenfahrten fast, im Jahr 2018 wurden insgesamt rund 625 Millionen gezählt. Entsprechend stieg auch die Anzahl der Personenkilometer auf insgesamt rund 21,74 Milliarden im Jahr 2019. Trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens konnte die Pünktlichkeit der Züge auf einem hohen Niveau gehalten werden. Im Jahr 2018 kamen etwa 90 Prozent der Kunden rechtzeitig am Zielbahnhof an.

Im Schienengüterverkehr stellt sich die Situation ein wenig anders da. Die Verkehrsleistung nahm im Jahr 2019 etwas ab. Das Verkehrsaufkommen und die Fahrleistung erreichten ein ähnliches Niveau wie in den Vorjahren. Wie bereits im Jahr 2018 waren auch im Jahr 2019 Metallerzeugnisse das meist exportierte Gut. Die 473.000 Tonnen hatten einen Wert von 987 Millionen Schweizer Franken.

Die Schweiz investiert regelmäßig einen Milliardenbetrag in die Schieneninfrastruktur, dadurch können auch Großprojekte umgesetzt werden. Unter anderem wurde davon der Gotthard-Basistunnel gebaut, mit 57 Kilometern der (derzeit) längste Eisenbahntunnel der Welt. Zur Einbindung neuer Technologien und zur optimalen Nutzung der durch die Digitalisierung geschaffenen Möglichkeiten starteten die größten Schweizer Bahnen und der Verband öffentlicher Verkehr das Programm SmartRail 4.0, ein Innovationsprogramm der Schweizer Bahnbranche.

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