Statistiken zum Thema Familie in der Schweiz

In der Schweiz gab es im Jahr 2016 rund 3,7 Millionen Privathaushalte, knapp 65 Prozent davon mit mehr als 2 Personen im Haushalt. Zwar gibt es Prognosen die davon ausgehen, dass die Anzahl der Einpersonenhaushalte bis zum Jahr 2045 auf 37,5 Prozent steigen werden, der Wunsch eine Familie zu gründen bleibt für viele Schweizer dennoch wichtig. Im Jahr 2013 lag der Kinderwunsch der 20- bis 29-jährigen Schweizer immerhin noch bei 92 Prozent.

Mehr als 73 Prozent der Mütter mit Partnern und Kindern gingen im Jahr 2017 mindestens Teilzeit einem Beruf nach. Nur 8 Prozent von befragten Mittelschichtsfamilien stimmten 2013 der Aussage voll zu, dass Familie und Beruf schwer zu vereinbaren sind. Dass im Haushalt auch Arbeiten anfallen (die pro Familienmitglied natürlich steigen) ist bekannt. Für das Putzen im Haushalt wurden in der Schweiz im Jahr 2016 insgesamt 1,2 Milliarden unbezahlte Stunden aufgewendet, davon entfielen 352 Millionen Stunden auf Männer und 843 Millionen Stunden auf Frauen. Für mehr als die Hälfte der Schweizer Männer war im Jahr 2015 Putzen "Frauensache", die Administration im Haushalt jedoch unter ihrer Verantwortlichkeit.

Bei der Familiengründung spielt der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Mehr als die Hälfte der jungen Familien in der Schweiz machten sich 2017 häufig oder manchmal Sorgen über Geld für die Krankenkassen und Gesundheit. Vor allem Alleinstehende haben häufig finanzielle Probleme. Im Jahr 2014 gaben 28,8 Prozent der Einelternhaushalte an, dass sie finanzielle Schwierigkeiten haben. In der Lohnklasse der obersten 10 Prozent wurden Alleinstehende durch die Steuer- und Abgabenpolitik in der Schweiz im Zeitraum 2000 bis 2014 durchschnittlich um 100 Schweizer Franken mehr pro Monat belastet, bei Familien hingegen sank die Belastung um 70 Schweizer Franken pro Monat.

Bei der Partnerwahl waren sich im Jahr 2016 mehr als 60 Prozent der Männer und Frauen in der Schweiz einig, dass der Partner ehrlich und treu sein sollte. Jeweils 34 Prozent der befragten Männer und Frauen gaben an, dass ihnen in einer Beziehung wenig Streit mit ihrem Partner wichtig sei. Wenn es doch zum Streit kam, lag es im Jahr 2013 bei rund 42 Prozent der Schweizer wahrscheinlich am Thema Kindererziehung. Für 84 Prozent der Schweizer gehörte 2012 aber zum Glücklichsein ein Partner - egal ob mit oder ohne Kind. Mehr zu dem Thema finden Sie in dem Dossier Beziehung & Partnerschaft in der Schweiz.

Anmerkung: In den vorliegenden Statistiken wird überwiegend das "traditionelle" Familienkonzept dargestellt, da die Datenlage für alternative Familienmodelle erst langsam zunimmt. Unsere Redaktion wird entsprechende Inhalte zu gegebener Zeit ergänzen.

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Familie in der Schweiz - Wichtige Statistiken

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