Statistiken zum Thema Reiseverhalten der Schweizer

Die Schweizer reisen viel und gern. Dies zeigt ein Blick auf die Tagesreisen und die Übernachtungsreisen. Die Zahl der Tagesausflüge lag im Jahr 2017 bei rund 68,6 Millionen, die der Reisen mit Übernachtungen bei über 22 Millionen. Der Anteil der Männer, die mindestens eine Privatreise mit einer oder mehreren Übernachtungen machten, lag dabei bei 90,6 Prozent. Bei den Frauen war die sogenannte Nettoreiseintensität mit 89,5 etwas geringer. Als besonders attraktives Reiseziel für die Schweizer etablierte sich hierbei der Kanton Tessin. Bei den Ausgaben pro Person für eine Reise mit Übernachtung gab es im Jahr 2017 nach einer deutlichen Zunahme wieder einen Rückgang. Die durchschnittlichen Ausgaben sanken im Vergleich zum Jahr 2016 um rund 81 Schweizer Franken.

Rund 11 Millionen Mal wählten die Schweizer für ihre Reise als Unterkunft ein Hotel oder Kurbetrieb. Als Ziel wurde dabei im Jahr 2017 insgesamt am häufigsten die Schweiz gewählt, wobei die Schweizer durchschnittlich nur eine Übernachtungsreise im Inland gemacht haben. Ins Ausland reisten sie hingegen durchschnittlich 2 Mal im Jahr 2017. Die Anzahl der Tagesreisen pro Person belief sich im Jahr 2017 hingegen sogar auf 10 Ausflüge.

Wenn die Schweizer 2017 im eigenen Land blieben, übernachteten sie meistens nur ein einziges Mal. Reisten sie hingegen in ein anderes Land, dauerte der Aufenthalt am häufigsten zwischen 4 und 7 Übernachtungen. Die Anreise erfolgt dabei sowohl für Reisen mit Übernachtungen als auch für Tagesreisen individuell mit dem eigenen Kraftfahrzeug.

Die Anzahl der Auslandsreisen mit Übernachtungen steigt kontinuierlich und betrug im Jahr 2017 rund 16,65 Millionen. Besonders beliebt war dabei als Hauptreiseziel Frankreich. Im Jahr 2017 waren vor allem Italien, Spanien und Portugal sehr beliebte Reiseziele für längere Aufenthalte.

Bei den Ausgaben pro Person für Privatreisen mit Übernachtungen zeigte sich im Jahr 2017 ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen. Betrug die Differenz bei Reisen im Ausland ca. 40 Schweizer Franken, waren es bei Inlandsreisen sogar 111 Schweizer Franken. Nach Regionen betrachtet zeigte sich vor allem die Großregion Tessin bei Reisen ins Ausland ausgabefreudig, etwas sparsamer waren hingegen die Einwohner der Genferseeregion.

Besonders großes Vertrauen legen die Schweizer bei der Reiseplanung in die Angaben und Berichte von Freunden und Bekannten. Ging es dann an das Buchen, nutzten die Schweizer im Jahr 2018 sehr gern das Internet und verzichteten auf einen Besuch im Reisebüro. Für diejenigen, die ein Reisebüro für die Buchung aufsuchten, waren die entscheidenden Kriterien bei der Auswahl die Qualität der Beratung und persönliche Beziehungen.

Als größtes Sicherheitsrisiko bei Reisen nannten die Schweizer im Jahr 2018 Unfälle. Immerhin knapp 80 Prozent sehen Reisen ins Ausland im Jahr 2018 dennoch als sicher an. 36 Prozent der Schweizer sagten aber auch, dass die Sicherheit bei Auslandsreisen in den letzten 12 Monaten eher unsicherer geworden sei. Rund 82 Prozent der Schweizer fühlten sich jedoch über eventuelle Reiserisiken gut informiert. Von aktuellen Terrormeldungen ließen sich im Jahr 2016 besonders stark die 40- bis 49-Jährigen bei der Wahl der Destination beeinflussen.

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