Statistiken zum Wintertourismus in der Schweiz

Veröffentlicht von Statista Research Department, 12.08.2019
Die Alpen gehören zu den wichtigsten Wintersportregionen weltweit und sind deshalb von großer Bedeutung für den Schweizer Tourismus. Allerdings führen der Klimawandel, die starke Währung und der Konkurrenzdruck seit einigen Jahren zum Rückgang der Besucher von Schweizer Skigebieten. Wurden in der Saison 2008/09 noch mehr als 29 Millionen Skier-days - Ersteintritte an Liftanlagen pro Person und Tag - registriert, waren es in der Wintersaison 2017/18 nur 23,4 Millionen Skier-days.

In den drei Hauptskiregionen Wallis, Graubünden und Berner Oberland gingen die Ersteintritte in der Saison 2016/17 laut Prognose um rund 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Darüber hinaus erwirtschafteten die Skistationen in der Wintersaison 2017/18 Transportumsätze von 698 Millionen Schweizer Franken. Zum Vergleich: in der Wintersaison 2008/09 erzielten die Bergbahnen noch Umsätze von mehr als 885 Millionen Schweizer Franken. Dennoch war der Winter 2017/18 vergleichsweise positiv für den Schweizer Wintertourismus.

Auch das Schweizer Beherbergungsgewerbe erholte sich langsam. In Graubünden konnte in der Wintersaison 2017/18 ein Plus von 3,3 Prozent - gegenüber dem vorherigen Winter - für Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben erzielt werden. Die Beherbergungen der Schweizer Regionen Graubünden, Wallis und Berner Oberland registrierten im gleichen Zeitraum insgesamt rund 766.221 Übernachtungen von Gästen aus Deutschland, während es im Jahr zuvor nur knapp 712.600 Übernachtungen waren.

Ein Winterurlaub in der Schweiz ist für den Gast kostspielig vor allem, wenn er mit der ganzen Familie Skifahren möchte. Der günstigste Tages-Skipass für Erwachsene zum Volltarif in der Saison 2017/18 kostete 52,60 Schweizer Franken, umgerechnet etwa 61 Euro (Stand: November 2017). Für das berühmte Zermatt Skigebiet am Matterhorn durfte der Gast im Jahr 2018 (Stand: November 2018) für einen Skipass 80 Euro bezahlen.

Ein echter Wintersportfan sollte sich jedoch für Zermatt entscheiden. Hier erwartete ihn in der Skisaison 2017/18, laut einem Ranking der 'Handelszeitung Schweiz', das sportlichste Skigebiet in den Alpen. Wer mit der Familie in den Winterurlaub fahren möchte ist, laut dem Ranking, in den Schweizer Winterdestinationen 'Arosa' (Platz 2) und 'Lenzerheide' (Platz 3) sehr familienfreundlich aufgehoben. Für Touristen, die im Winterurlaub Abwechslung bevorzugen, lohnt sich ein Besuch der Ferienregionen 'Gstaad' (Platz 1) und 'St. Moritz' (Platz 2).

Interessante Statistiken

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