Statistiken zum österreichischen Fußball

Der Fußball in Österreich nahm seinen Anfang im November 1894, als das erste offizielle Fußballspiel des Landes ausgetragen wurde. Nur 17 Jahre später spielte man in Österreich erstmalig um eine Meisterschaft, an der sich jedoch zunächst ausschließlich Vereine aus Wien beteiligten. Im Zuge einer sportlichen, aber vor allem wirtschaftlich orientierten Reform des österreichischen Vereinsfußballs wurde 1974 die Bundesliga als bundesweite Fußballliga gegründet. Bis heute beheimatet sie als Österreichs höchste Spielklasse des Vereinsfußballs die österreichischen Top-Mannschaften.

Im Bundes-Sportfachverband Fußball waren im Jahr 2018 insgesamt 2.201 Vereine organisiert. Die Zahl sank seit 2012 um etwa 95 Vereine. Die Mitgliederzahl lag im gleichen Zeitraum bei etwa 432.400. Damit war der ÖFB mit deutlichem Abstand der größte Sportverband. Zum Vergleich; der Zweitgrößte hatte etwa 174.500 Mitglieder.

Zur Saison 2018/19 wurde das Ligaformat reformiert, in der 1. Bundesliga spielen nun 12 statt vorher 10 Mannschaften. Zudem wurde der Spielmodus angepasst, von nun an gibt es einen Grund- und einen Finaldurchgang. Zunächst spielen alle Teams jeder gegen jeden einmal zu Hause und einmal auswärts. Nach diesen 22 Partien wird die Tabelle in der Hälfte geteilt und die sechs Erstplatzierten spielen den österreichischen Meister aus. Die restlichen 6 Teams kämpfen in der Qualifikationsgruppe um den Klassenerhalt, der Letzte steigt in die Zweite Liga ab. Gespielt wird erneut jeder gegen jeden einmal zu Hause und einmal auswärts, insgesamt gibt es in den Finaldurchgängen also noch einmal 10 Runden.

Die seit Bundesligagründung wachsende Beliebtheit der teilnehmenden Fußballvereine wird durch die Zuschauerzahlen unterstrichen. Der Höhepunkt wurde in der Saison 2007/2008 erreicht, als insgesamt rund 1,7 Millionen Menschen die Fußballstadien besuchten. Seitdem sind die Zuschauerzahlen leicht rückgängig. Dem sportlichen Erfolg schließt sich das finanzielle Wachstum an. So konnte die österreichische Bundesliga in der Saison 2017/18 einen Umsatz von rund 24,46 Millionen Euro erwirtschaften. Auch die stetige Steigerung des TV-Medienwertes der Fußballliga in den vergangenen Jahren spricht dafür, dass die Wirtschaft die gesteigerte Popularität des österreichischen Fußballs registriert.

Österreichs Nationalmannschaft konnte sich bisher achtmal für die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft qualifizieren, das letzte Mal im Jahr 1998 in Frankreich. Die erfolgreichste Teilnahme an einem Weltmeisterschaftsturnier war 1954 in der Schweiz, als Österreich den 3. Platz erreichte. In der Fifa-Weltrangliste belegt Österreich derzeit den 27. Platz. Rekordschütze der Nationalmannschaft ist Toni Polster. Zwischen 1982 und 2000 konnte er für die österreichische Auswahl 45 Tore erzielen. Mit seinen 96 Nationalmannschaftsspielen liegt er zugleich auf dem 2. Platz der österreichischen Rekordnationalspieler nach Spieleinsätzen. Aktueller Trainer ist seit dem 1. Januar 2018 Franco Foda, im November 2017 betreute er das Nationalteam bereits interimistisch.

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