Statistiken zum Fußball in der Schweiz

Im Jahr 1860 wurde in der Schweiz der vermutlich erste Fußballclub Europas gegründet. Kurz darauf, im Jahr 1879, folgte der älteste noch bestehende Club, der FC St. Gallen und 1886 der Grasshopper Club Zürich. Zusammen mit sechs weiteren Vereinen wurde 1895 der Schweizerische Fußballverband SFV etabliert. Bis heute wuchs diese Zahl auf 1.370 Vereine an, die in 13 Regionalverbänden organisiert sind. Hier waren in der Saison 2017/18 fast 287.000 lizenzierte Spieler in 14.558 Teams aktiv. Der SFV war zudem im Jahr 1904 Gründungsmitglied des Weltfußballverbands FIFA, der seinen Sitz noch heute in Zürich hat.

1931 wurde zum ersten Mal eine landesweite Liga – die Nationalliga – eingeführt. Das Ligasystem wechselte in den folgenden Jahrzehnten mehrfach. Zuletzt wurde durch eine weitreichende Reform im Jahr 2003 die Super League als höchste Schweizerische Spielklasse des Vereinsfußballs etabliert. Seit der Saison 2012/13 heißt die Liga offiziell Raiffeisen Super League. Die zehn teilnehmenden Vereine der Super League treten jeweils viermal gegeneinander an, sodass jeder Verein 36 Spiele pro Saison hat. Die Liga plant indessen eine erneute Anpassung und die Aufstockung auf 12 Teams, die Entscheidung dazu soll im November 2019 fallen.

Aktueller Rekordmeister ist mit 27 gewonnenen Meistertiteln der Grasshopper Club Zürich. Je nach Positionierung der Schweiz in der Fünfjahreswertung der UEFA nimmt der Erstplatzierte aus der Super League an der Qualifikation oder direkt an der Gruppenphase der Champions League teil. Die Popularität der Super League bei den Schweizern zeigt sich an den relativ konstanten Zuschauerzahlen der höchsten Schweizer Fußballliga. In der Saison 2018/19 kamen erneut insgesamt rund 2 Millionen Besucher in die Fußballstadien.

Die Geschichte der Schweizer Nationalmannschaft begann mit ihrem Länderspiel gegen Frankreich im Jahr 1905. Der bisher größte Erfolg der nationalen Auswahl war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1924. Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft ist Alexander Frei, zwischen 2001 und 2011 erzielte der Stürmer in 84 Partien 42 Tore.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland trat die Schweiz mit einem der jüngeren Teams der gesamten WM an. Die Spieler waren im Schnitt 27,2 Jahre alt. Die Schweiz gehörte zu den dominanteren Mannschaften bei der letzten WM und erspielte einen durchschnittlichen Ballbesitz von 57,5 Prozent. Im Achtelfinale gegen Schweden erreichte Johan Djourou einen Wert von 67,78 nach dem Global Soccer Network Index und war damit der bestbewertete Schweizer Spieler der Partie. Das Ausscheiden konnte aber auch er nicht verhindern.

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