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Uhren und Schmuck: Situation in Herstellung und Handel mit exklusiven Accessoires

Die Umsätze mit Uhren und Schmuck im deutschen Markt haben sich in den letzten Jahren wechselhaft entwickelt. Jährlich wird ein Marktvolumen für Uhren und Schmuck in Deutschland zwischen vier und fünf Milliarden Euro erwirtschaftet. Dabei geben die Haushalte durchschnittlich mehr für Schmuck als für Uhren aus, die oft viele Jahre in Gebrauch bleiben.

Schweizer Uhrenindustrie global führend

Nach Exportwert ist die Schweizer Uhrenindustrie der größte Exporteur weltweit. China exportiert zwar größere Mengen, die Modelle sind dabei vergleichsweise jedoch günstiger als Uhren aus der Schweiz. Innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist die Bedeutung der Uhrenindustrie insgesamt hingegen gering. Neben der deutschen Uhrenindustrie sind Frankreich und Italien als bedeutende Industriestandorte zu nennen, da sich dort viele ansässige Luxusmarken finden.

Struktur der Uhrenindustrie in Deutschland

Der Umsatz der deutschen Uhrenindustrie belief sich im Jahr 2020 auf knapp 300 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte dieser Umsätze wird im Ausland erwirtschaftet. Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gibt es knapp 3.200 Uhrmacher in Deutschland. Die Anzahl der Auszubildenden in der Uhrenindustrie in Deutschland verzeichnete in den letzten Jahren einen moderaten Rückgang.

Schmuckherstellung im deutschen Markt

Die Herstellung von Schmuck ist eine stark fragmentierte Branche. Der Branchenverband Uhren + Schmuck rechnet mit einem Jahresumsatz mit Uhren und Schmuck in Deutschland von insgesamt rund 900 Millionen Euro im Jahr 2020 und liegt damit zwischen den Angaben des Jahresberichts für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, der ausschließlich Betriebe mit mehr als zwanzig Beschäftigten berücksichtigt, und der Umsatzsteuerstatistik, die demgegenüber mit einer erweiterten Datenbasis höhere Umsätze (inklusive der Herstellung von Fantasieschmuck) ausweist.

Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Anzahl der beschäftigten Edelmetallschmiede in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich und lag zuletzt bei rund 4.500 Personen. Die Beschäftigten setzen sich beispielsweise aus Gold-, Silberschmieden und Edelsteinfassern zusammen.

Charakteristika des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck

Auch im stationären Einzelhandel in Deutschland ist in den letzten Jahren eine sinkende Anzahl der Unternehmen im Schmuckeinzelhandel, bei gleichzeitig stabilen Umsätzen im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck zu konstatieren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten zuletzt rund 40.000 Beschäftigte im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland. Dabei ist nicht jeder Beschäftigte automatisch ein Juwelier. „Juwelier“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, Ausbildungen in der Branche führen meist zum Erwerb des Titels einer Einzelhandelskauffrau bzw. –kaufmann.

Der Umsatzanteil des E-Commerce im stationären Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland spielt laut den Ergebnissen der Jahresstatistik im Handel des Statistischen Bundesamtes noch eine untergeordnete Rolle in der Branche. Jedoch gilt insbesondere der Onlinehandel unter Führungskräften als zukünftiger Vertriebskanal von Unternehmen der Uhrenbranche.

Die Armbanduhr als Luxusobjekt

Klassische Armbanduhren laufen Gefahr, aufgrund der Allgegenwärtigkeit integrierter Uhren in Mobiltelefonen langfristig an Relevanz einzubüßen. Trotzdem ist die Armbanduhr nach wie vor ein Statussymbol, was sich auch in der Ausgabebereitschaft für qualitativ hochwertige Uhren und Schmuck niederschlägt. Zudem steigt die Anzahl der Personen in Deutschland, die über eine Uhr der Luxusklasse verfügen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Uhren und Schmuck" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Herstellung von Uhren und Schmuck

Einzelhandel mit Uhren und Schmuck

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 55 Statistiken aus dem Thema "Uhren und Schmuck".

Uhren und Schmuck

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Uhren und Schmuck: Situation in Herstellung und Handel mit exklusiven Accessoires

Die Umsätze mit Uhren und Schmuck im deutschen Markt haben sich in den letzten Jahren wechselhaft entwickelt. Jährlich wird ein Marktvolumen für Uhren und Schmuck in Deutschland zwischen vier und fünf Milliarden Euro erwirtschaftet. Dabei geben die Haushalte durchschnittlich mehr für Schmuck als für Uhren aus, die oft viele Jahre in Gebrauch bleiben.

Schweizer Uhrenindustrie global führend

Nach Exportwert ist die Schweizer Uhrenindustrie der größte Exporteur weltweit. China exportiert zwar größere Mengen, die Modelle sind dabei vergleichsweise jedoch günstiger als Uhren aus der Schweiz. Innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist die Bedeutung der Uhrenindustrie insgesamt hingegen gering. Neben der deutschen Uhrenindustrie sind Frankreich und Italien als bedeutende Industriestandorte zu nennen, da sich dort viele ansässige Luxusmarken finden.

Struktur der Uhrenindustrie in Deutschland

Der Umsatz der deutschen Uhrenindustrie belief sich im Jahr 2020 auf knapp 300 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte dieser Umsätze wird im Ausland erwirtschaftet. Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gibt es knapp 3.200 Uhrmacher in Deutschland. Die Anzahl der Auszubildenden in der Uhrenindustrie in Deutschland verzeichnete in den letzten Jahren einen moderaten Rückgang.

Schmuckherstellung im deutschen Markt

Die Herstellung von Schmuck ist eine stark fragmentierte Branche. Der Branchenverband Uhren + Schmuck rechnet mit einem Jahresumsatz mit Uhren und Schmuck in Deutschland von insgesamt rund 900 Millionen Euro im Jahr 2020 und liegt damit zwischen den Angaben des Jahresberichts für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, der ausschließlich Betriebe mit mehr als zwanzig Beschäftigten berücksichtigt, und der Umsatzsteuerstatistik, die demgegenüber mit einer erweiterten Datenbasis höhere Umsätze (inklusive der Herstellung von Fantasieschmuck) ausweist.

Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Anzahl der beschäftigten Edelmetallschmiede in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich und lag zuletzt bei rund 4.500 Personen. Die Beschäftigten setzen sich beispielsweise aus Gold-, Silberschmieden und Edelsteinfassern zusammen.

Charakteristika des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck

Auch im stationären Einzelhandel in Deutschland ist in den letzten Jahren eine sinkende Anzahl der Unternehmen im Schmuckeinzelhandel, bei gleichzeitig stabilen Umsätzen im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck zu konstatieren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten zuletzt rund 40.000 Beschäftigte im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland. Dabei ist nicht jeder Beschäftigte automatisch ein Juwelier. „Juwelier“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, Ausbildungen in der Branche führen meist zum Erwerb des Titels einer Einzelhandelskauffrau bzw. –kaufmann.

Der Umsatzanteil des E-Commerce im stationären Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland spielt laut den Ergebnissen der Jahresstatistik im Handel des Statistischen Bundesamtes noch eine untergeordnete Rolle in der Branche. Jedoch gilt insbesondere der Onlinehandel unter Führungskräften als zukünftiger Vertriebskanal von Unternehmen der Uhrenbranche.

Die Armbanduhr als Luxusobjekt

Klassische Armbanduhren laufen Gefahr, aufgrund der Allgegenwärtigkeit integrierter Uhren in Mobiltelefonen langfristig an Relevanz einzubüßen. Trotzdem ist die Armbanduhr nach wie vor ein Statussymbol, was sich auch in der Ausgabebereitschaft für qualitativ hochwertige Uhren und Schmuck niederschlägt. Zudem steigt die Anzahl der Personen in Deutschland, die über eine Uhr der Luxusklasse verfügen.

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