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Statistiken zu Uhren und Schmuck

Jedes Jahr werden in Deutschland knapp fünf Milliarden Euro mit Uhren und Schmuck umgesetzt. Dabei geben die Haushalte durchschnittlich mehr für Schmuck als für Uhren aus, die oft viele Jahre in Gebrauch bleiben.

Schweizer Uhrenindustrie global führend

Nach Exportwert ist die Schweizer Uhrenindustrie der größte Exporteur weltweit. China exportiert zwar größere Mengen, die Modelle sind dabei vergleichsweise jedoch günstiger als aus der Schweiz. Innerhalb der europäischen Union ist die Bedeutung der Uhrenindustrie hingegen gering. Neben der deutschen Uhrenindustrie sind Frankreich und Italien als bedeutende Industriestandorte zu nennen, da sich dort viele ansässige Luxusmarken finden.

Die deutsche Uhrenindustrie und ihre Herstellerstruktur

Die deutsche Uhrenindustrie setzte zuletzt rund 375 Millionen Euro pro Jahr um und ist damit ein recht kleiner Zweig der Konsumgüterindustrie. Mehr als die Hälfte dieser Umsätze wird im Ausland erwirtschaftet. Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gibt es knapp 3.200 Uhrmacher innerhalb Deutschlands, deren Anzahl nach einem stetigen Wachstum zuletzt jedoch zurückging. Die Zahl der Auszubildenden in der Uhrenindustrie verzeichnete über die letzten Jahre ebenfalls einen Rückgang.

Die Branche der Schmuckherstellung

Die Herstellung von Schmuck ist eine stark fragmentierte Branche. Der Branchenverband Uhren + Schmuck rechnet mit einem Jahresumsatz von etwa 450 Millionen Euro für Uhren und 600 Millionen Euro für Schmuck und liegt damit zwischen den Angaben des Jahresberichts für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, der unter Berücksichtigung der Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten auf rund 400 Millionen Euro kommt, und der Umsatzsteuerstatistik, die auf einer weiteren Datenbasis etwa 2,2 Milliarden Euro Umsatz (inklusive der Herstellung von Fantasieschmuck) angibt.

Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der beschäftigten Edelmetallschmiede in den letzten Jahren kontinuierlich ab und lag zuletzt bei rund 4.700 Personen. Die Zahl setzt sich aus Gold- und Silberschmieden, aber auch Edelsteinfassern und einigen anderen Berufsbildern zusammen.

Besonderheiten des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck

Auch der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck wies in den letzten Jahren eine sinkende Anzahl an Unternehmen im Markt, wie auch sinkende Umsätze mit Uhren und Schmuck auf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten zuletzt rund 43.600 Menschen im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck. Dabei ist nicht jede*r Beschäftigte*r automatisch ein Juwelier. „Juwelier“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, Ausbildungen in der Branche führen meist zum Erwerb des Titels einer Einzelhandelskauffrau bzw. –kaufmann.

Der Umsatzanteil des eCommerce im stationären Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland spielt laut den Ergebnissen der Jahresstatistik im Handel des Statistischen Bundesamtes noch eine untergeordnete Rolle in der Branche. Jedoch gilt insbesondere der Online-Handel unter Führungskräften als zukünftiger Vertriebskanal von Unternehmen der Uhrenbranche.

Die Armbanduhr als Luxusobjekt

Klassische Armbanduhren laufen Gefahr, aufgrund der Allgegenwärtigkeit integrierter Uhren in Mobiltelefonen langfristig an Relevanz einzubüßen. Trotzdem ist die Armbanduhr nach wie vor ein Statussymbol, was sich auch in der Ausgabebereitschaft für qualitativ hochwertige Uhren und Schmuck niederschlägt. Zudem steigt die Anzahl der Personen in Deutschland, die über eine Uhr der Luxusklasse verfügen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Uhren und Schmuck" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Herstellung von Uhren und Schmuck

Einzelhandel mit Uhren und Schmuck

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Uhren und Schmuck".

Uhren und Schmuck

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Statistiken zu Uhren und Schmuck

Jedes Jahr werden in Deutschland knapp fünf Milliarden Euro mit Uhren und Schmuck umgesetzt. Dabei geben die Haushalte durchschnittlich mehr für Schmuck als für Uhren aus, die oft viele Jahre in Gebrauch bleiben.

Schweizer Uhrenindustrie global führend

Nach Exportwert ist die Schweizer Uhrenindustrie der größte Exporteur weltweit. China exportiert zwar größere Mengen, die Modelle sind dabei vergleichsweise jedoch günstiger als aus der Schweiz. Innerhalb der europäischen Union ist die Bedeutung der Uhrenindustrie hingegen gering. Neben der deutschen Uhrenindustrie sind Frankreich und Italien als bedeutende Industriestandorte zu nennen, da sich dort viele ansässige Luxusmarken finden.

Die deutsche Uhrenindustrie und ihre Herstellerstruktur

Die deutsche Uhrenindustrie setzte zuletzt rund 375 Millionen Euro pro Jahr um und ist damit ein recht kleiner Zweig der Konsumgüterindustrie. Mehr als die Hälfte dieser Umsätze wird im Ausland erwirtschaftet. Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gibt es knapp 3.200 Uhrmacher innerhalb Deutschlands, deren Anzahl nach einem stetigen Wachstum zuletzt jedoch zurückging. Die Zahl der Auszubildenden in der Uhrenindustrie verzeichnete über die letzten Jahre ebenfalls einen Rückgang.

Die Branche der Schmuckherstellung

Die Herstellung von Schmuck ist eine stark fragmentierte Branche. Der Branchenverband Uhren + Schmuck rechnet mit einem Jahresumsatz von etwa 450 Millionen Euro für Uhren und 600 Millionen Euro für Schmuck und liegt damit zwischen den Angaben des Jahresberichts für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, der unter Berücksichtigung der Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten auf rund 400 Millionen Euro kommt, und der Umsatzsteuerstatistik, die auf einer weiteren Datenbasis etwa 2,2 Milliarden Euro Umsatz (inklusive der Herstellung von Fantasieschmuck) angibt.

Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der beschäftigten Edelmetallschmiede in den letzten Jahren kontinuierlich ab und lag zuletzt bei rund 4.700 Personen. Die Zahl setzt sich aus Gold- und Silberschmieden, aber auch Edelsteinfassern und einigen anderen Berufsbildern zusammen.

Besonderheiten des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck

Auch der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck wies in den letzten Jahren eine sinkende Anzahl an Unternehmen im Markt, wie auch sinkende Umsätze mit Uhren und Schmuck auf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten zuletzt rund 43.600 Menschen im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck. Dabei ist nicht jede*r Beschäftigte*r automatisch ein Juwelier. „Juwelier“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, Ausbildungen in der Branche führen meist zum Erwerb des Titels einer Einzelhandelskauffrau bzw. –kaufmann.

Der Umsatzanteil des eCommerce im stationären Einzelhandel mit Uhren und Schmuck in Deutschland spielt laut den Ergebnissen der Jahresstatistik im Handel des Statistischen Bundesamtes noch eine untergeordnete Rolle in der Branche. Jedoch gilt insbesondere der Online-Handel unter Führungskräften als zukünftiger Vertriebskanal von Unternehmen der Uhrenbranche.

Die Armbanduhr als Luxusobjekt

Klassische Armbanduhren laufen Gefahr, aufgrund der Allgegenwärtigkeit integrierter Uhren in Mobiltelefonen langfristig an Relevanz einzubüßen. Trotzdem ist die Armbanduhr nach wie vor ein Statussymbol, was sich auch in der Ausgabebereitschaft für qualitativ hochwertige Uhren und Schmuck niederschlägt. Zudem steigt die Anzahl der Personen in Deutschland, die über eine Uhr der Luxusklasse verfügen.

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