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Statistiken zu Esprit

Die Bekleidungsmarke Esprit entstand aus einer zufälligen Begegnung im Kalifornien der 1960er, als die 21-jährige Susie Buell den gleichaltrigen Douglas Tompkins per Anhalter in ihrem Auto mitnahm. Die beiden wurden Geschäfts- und Lebenspartner und versorgten aus dem Heck ihres VW-Busses die Gegenkultur mit modischen Textilien. 1968 entstanden aus diesen Unternehmungen die Marken Esprit und North Face, das heute zur VF Corporation gehört.

Über einen Geschäftsteilhaber wurde schon früh der Weg nach Asien eingeschlagen. Heute steht das weltweite Hauptquartier in Hong Kong, wo das Unternehmen auch an der Börse gelistet ist. Der Großteil der Fertigung findet in China und Südostasien statt.

In den 70ern expandierte die junge Firma nach Europa, wo die Marke besonders erfolgreich werden sollte. Allein der deutsche Markt ist für rund die Hälfte des Umsatzes verantwortlich. Hierzulande besitzt mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Bekleidung der Marke Esprit, acht Prozent der Bevölkerung hatten im Jahr 2019 in einem Laden der Kette eingekauft.

Esprit vertreibt seine Produkte sowohl im Großhandel, wo es Franchise-Stores und Konzessionsflächen (Shop-in-Stores und Identity Corners) bei Partnerunternehmen unterhält, als auch in konzerneigenen Einzelhandelsgeschäften. Die Einzelhandelssparte ist dabei umsatzmäßig das wichtigere Standbein.

Bei Esprit waren Kundenbindung, Werbung und Verkauf traditionell immer Teil des Herstellungsprozesses. Als damit eher vertikaler Anbieter konnte sich das Unternehmen so leichter auf das durch Internet und E-Commerce veränderte Einkaufsverhalten einstellen. Dies zeigt sich in einer Erhebung aus dem Jahr 2017. In diesem Jahr war der Online-Shop 92 Prozent der Befragten bekannt, 19 Prozent hatten hier bereits eingekauft.

Trotz der hohen Bekanntheit unterliegt der dennoch Konzern denselben Problemen des gesamten Bekleidungseinzelhandels. Durch die Fokussierung auf den europäischen Raum wurde das Unternehmen besonders hart durch die Finanzkrise und die darauffolgende Konjunkturschwäche in Europa getroffen. Auch das mögliche Wachstum im deutschen Textilmarkt ist weitgehend ausgeschöpft.

Der operative Gewinn von Esprit, den man auch als EBITDA bezeichnet, erreichte im Juni 2008 seinen Höhepunkt und ist seitdem eingebrochen. Der Gesamtgewinn ist ebenso eingebrochen, sodass Esprit im vergangenen Geschäftsjahr rote Zahlen schrieb. Die Dividende sank bis auf umgerechnet rund 1 Euro-Cent je Aktie im Geschäftsjahr 2013/14 und wurde zuletzt ganz ausgesetzt. Die Aktie schwankt nach starken Verlusten in den letzten Jahren um einen Wert von zuletzt rund zwei Hong-Kong-Dollar (umgerechnet circa 0,2 Euro).

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