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Peking 2022: Sportlicher Wettkampf, Pandemie und politische Spannungen

Olympische Winterspiele werden in einem vier Jahresrhythmus ausgetragen und fanden im Jahr 2022 in Peking statt. Vom 04. bis 20. Februar 2022 traten wie zu jeden Spielen diverse Athlet:innen in verschiedenen Wettkämpfen und kämpfen um die begehrten Plätze auf dem Treppchen an. Nach Abschluss der Olympischen Winterspiele 2022 verrät der Blick auf den Medaillenspiegel, dass das norwegische Olympia-Team mit insgesamt 37 Medaillen, von denen 16 Gold waren, die beste Platzierung im Ranking erzielen konnte. Die deutschen Athlet:innen schafften es auf Platz zwei und standen zwölf Mal ganz oben auf dem Treppchen. Die Winterspiele 2022 von Peking waren nach den Sommerspielen 2021 von Tokio die zweiten olympischen Spiele, die unter den Bedingungen einer nie dagewesenen, pandemischen Situation ausgetragen werden. So standen die Spiele vor und während der Spiele aufgrund der Corona-Fälle in der Diskussion. Im Umfeld der Spiele wurden vom 23 Januar bis zum 20. Februar insgesamt 437 Corona-Fälle bei Athlet:innen, Team-Personal und andere olympische Akteur:innen registriert.
Die Hauptstadt Chinas war schon 2008 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele und verfügte daher bereits über eine bestehende Infrastruktur für die sportlichen Wettstreite. Die Austragungsstätte verteilten sich auf drei verschiedene Gebiete: Peking, Yanqing und Zhangjiakou. Die Winterspiele 2022 waren seitens des IOC und China auch ein Versprechen an den Klimaschutz, sie werden als grün und nahhaltige Spiele betitelt. Teil dieses Konzepts waren u.a. der Umbau des Nationalen Schwimmzentrums, “Water Cube”, in dem die olympischen Curling-Wettbewerbe dieser Winterspiele stattfinden. Doch der Klimaaspekt wird von Expert:innen aus verschiedenen Gründen kritisch betrachtet. Skigebiete wurden in großem Umfang mit Kunstschnee ausgelegt, Strecken für Alpinenwettbewerbe wurden teils in den Songshan-Nationalpark gebaut und Dörfer mussten umgesiedelt werden.

Bühne frei für tausende Athlet:innen und einige neue Wettbewerbe

Die Anzahl der teilnehmenden Athlet:innen den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 betrug 2.892. Diese traten in 109 Wettbewerben gegeneinander an. Gleich sieben neue Disziplinen wurden Teil der olympischen Winter-Wettkämpfe 2022: Big-Air-Events im Ski Freestyle für Frauen und Männer sowie Monobob der Frauen. Neue Mixed-Wettbewerbe gab es im Skispringen, Snowboard Cross, Ski Freestyle (Big Aerials) und Short Track (als Teamstaffel). Die 109 Wettbewerbe wurden in 15 Disziplinen und sieben Sportarten ausgetragen. Nationen wie Deutschland, Russland und Norwegen stellen die erfolgreichsten Nationen bei olympischen Winterspielen dar. Bei den olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewannen die deutschen Athlet:innen 14 Goldmedaillen, so viele wie nie zuvor. Die Historie der Olympischen Winterspiele verzeichnet große Athelt:innen. Zu den erfolgreichsten Sportler:innen bei Olympischen Winterspielen zählen die Skilangläuferin Marit Bjørgen, Biathlet Ole Einar Bjørndalen und Skilangläufer Bjørn Dæhlie. Eine deutsche Legende des Wintersports und der olympischen Winterspiele ist Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Das Interesse an den Spielen hielt sich vor Beginn in Grenzen: Im Rahmen einer Umfrage vor den Spiele gaben 46 Prozent der Befragten an, gar kein Interesse an den Olympischen Winterspielen 2022 zu zeigen. Durch das schlechter werdende Image der Olympischen Spiele, des Ausrichters IOC sowie die politischen Diskussion um das Gastgeberland China scheint das Interesse an dem Sportevent in Deutschland zu schwinden.

Wenn Olympische Spiele politisch werden: Der diplomatischen Boykott der USA

Olympische Spiele stehen nach Komitee-Angaben grundsätzlich primär unter sportlichen und weniger unter politischen oder wirtschaftlichen Vorzeichen. Die Winterspiele von Peking 2022 erhielten jedoch schon vor Beginn der Spiele solcherart Aufmerksamkeit. Politisch brisant war die Ankündigung der USA, die olympischen Winterspiele und damit auch das Gastgeberland China diplomatisch zu boykottieren. Die Entscheidung beinhaltete es, keine diplomatischen oder offiziellen US-amerikanischen Vertreter:innen zu den Olympischen Spielen nach China zu entsenden. Die US-amerikanischen Athlet:innen waren von dem Boykott nicht betroffen. Der Grund bestand nach Angaben der Regierung von US-Präsident Joe Biden in den andauernden Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung, wie zum Beispiel in der autonomen Region Xinjiang. Nationen wie Australien, Neuseeland, Kanada und Großbritannien schlossen sich bislang dem Boykott an.

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