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Statistiken zum Tabakmarkt und Tabakkonsum in Österreich

Der mit Tabakwaren erzielte Gesamtumsatz in Österreich lag 2020 laut dem Consumer Market Outlook von Statista bei rund 3,13 Milliarden Euro. Den mit Abstand größten Anteil am Umsatz hatten dabei Zigaretten (2,84 Milliarden Euro), gefolgt von den Segmenten E-Zigaretten (148 Millionen Euro) und Rauchtabak (118 Millionen Euro). Für das Jahr 2025 wird ein mit Tabakwaren erzielter Umsatz von rund 3,38 Milliarden Euro prognostiziert. Während der Umsatz im Tabakmarkt mit Ausnahme von 2020 in den vergangenen Jahren stetig stieg, nahm das Verkaufsvolumen der Zigaretten immer weiter ab. Im Jahr 2020 wurden insgesamt über 11,5 Milliarden Zigaretten in Österreich verkauft. Dem österreichischen Staat bescheren die Verkäufe der Tabakwaren jährlich steigende Steuereinnahmen; 2020 beliefen sich diese auf etwa 1,98 Milliarden Euro.

Konsumverhalten

Bei einer von Oktober 2018 bis September 2019 durchgeführten Umfrage gaben 26,2 Prozent der Österreicher an, dass sie gelegentlich oder täglich rauchen. Der Anteil der ehemaligen Raucher liegt in Österreich bei rund 24,7 Prozent. Unter den 30- bis 44-jährigen Österreichern ist der Anteil der Tabakraucher mit 35 Prozent am höchsten und nimmt mit jeder älteren Altersgruppe stetig ab. 81 Prozent der im August 2020 befragten Raucher und Ex-Raucher fingen laut eigener Aussage zwischen 15 und 25 Jahren das regelmäßige Rauchen an. 10 Prozent begannen das regelmäßige Rauchen bereits vor ihrem 15. Lebensjahr. Das beliebteste Tabakprodukt stellen Zigaretten dar: 34 Prozent der Tabakkonsumenten rauchen zumindest gelegentlich Zigaretten.

E-Zigaretten und Tabakerhitzer

E-Zigaretten wurden im Jahr 2020 von immerhin 6 Prozent der Österreicher mindestens gelegentlich verwendet. Der Anteil der Raucher, die E-Zigaretten nutzen, stieg in den letzten Jahren stetig und ist vor allem bei jüngeren Generationen beliebt: 28 Prozent der 15- bis 24-jährigen Österreicher haben bereits E-Zigaretten ausprobiert; in der Altersgruppe der über 54-Jährigen waren dies nur 11 Prozent. Die Gründe für den Konsum von bzw. Wechsel auf E-Zigaretten sind vielfach. 39,2 Prozent der im Jahr 2018 befragten Nutzer von E-Zigaretten aus der DACH-Region gaben als Grund den Rauchstopp mit klassischen Zigaretten an. Rund 18,5 Prozent der Befragten sehen in der Nutzung die Möglichkeit, weniger konventionelle Zigaretten zu rauchen. Wie gesundheitsschädlich E-Zigaretten sind, wurde von der Wissenschaft noch nicht eindeutig geklärt. Einiges deutet darauf hin, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als klassische Zigaretten, dennoch sind sie nicht ganz ungefährlich und ihre Verwendung birgt Risiken. Rund 51 Prozent der Österreicher schätzen E-Zigaretten als schädlich für ihre eigene Gesundheit ein, 41 Prozent glauben hingegen nicht an negative gesundheitliche Auswirkungen durch Nutzung von E-Zigaretten.
Neben den E-Zigaretten erfreuen sich auch Tabakerhitzer bzw. Tabakverdampfer zunehmender Beliebtheit. Sie wurden im Jahr 2020 von 2 Prozent der Österreicher regelmäßig genutzt. Zusätzliche 10 Prozent der Österreicher haben Tabakerhitzer bereits in der Vergangenheit genutzt oder probiert.

Raucherentwöhnung

Viele Raucher entwickeln früher oder später den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Allein im Jahr 2019 hatten 36,4 Prozent der österreichischen Raucher laut eigener Aussage im Vorjahr versucht das Rauchen zu beenden. Häufig genutzte Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung waren Nikotinersatzpflaster (24 Prozent) sowie medizinische Unterstützung oder Dienste zur Raucherentwöhnung (16 Prozent). Die Gründe, warum die Tabakentwöhnung langfristig oft erfolglos bleibt, sind vielfältig: Manchen fehlte das Rauchen in vielen Situationen des Alltags (44,3 Prozent), für andere ist Rauchen ein gutes Mittel zur Entspannung (29,9) und wieder andere gaben als Grund des Scheiterns der Entwöhnung an, einfach zu viel Freude am Rauchen zu empfinden (23 Prozent).

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Tabak-Markt in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Konsumverhalten

E-Zigaretten und Tabakerhitzer

Raucherentwöhnung

Verbraucherbefragungen

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 43 Statistiken aus dem Thema "Tabak-Markt in Österreich".

Tabak-Markt in Österreich

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Statistiken zum Tabakmarkt und Tabakkonsum in Österreich

Der mit Tabakwaren erzielte Gesamtumsatz in Österreich lag 2020 laut dem Consumer Market Outlook von Statista bei rund 3,13 Milliarden Euro. Den mit Abstand größten Anteil am Umsatz hatten dabei Zigaretten (2,84 Milliarden Euro), gefolgt von den Segmenten E-Zigaretten (148 Millionen Euro) und Rauchtabak (118 Millionen Euro). Für das Jahr 2025 wird ein mit Tabakwaren erzielter Umsatz von rund 3,38 Milliarden Euro prognostiziert. Während der Umsatz im Tabakmarkt mit Ausnahme von 2020 in den vergangenen Jahren stetig stieg, nahm das Verkaufsvolumen der Zigaretten immer weiter ab. Im Jahr 2020 wurden insgesamt über 11,5 Milliarden Zigaretten in Österreich verkauft. Dem österreichischen Staat bescheren die Verkäufe der Tabakwaren jährlich steigende Steuereinnahmen; 2020 beliefen sich diese auf etwa 1,98 Milliarden Euro.

Konsumverhalten

Bei einer von Oktober 2018 bis September 2019 durchgeführten Umfrage gaben 26,2 Prozent der Österreicher an, dass sie gelegentlich oder täglich rauchen. Der Anteil der ehemaligen Raucher liegt in Österreich bei rund 24,7 Prozent. Unter den 30- bis 44-jährigen Österreichern ist der Anteil der Tabakraucher mit 35 Prozent am höchsten und nimmt mit jeder älteren Altersgruppe stetig ab. 81 Prozent der im August 2020 befragten Raucher und Ex-Raucher fingen laut eigener Aussage zwischen 15 und 25 Jahren das regelmäßige Rauchen an. 10 Prozent begannen das regelmäßige Rauchen bereits vor ihrem 15. Lebensjahr. Das beliebteste Tabakprodukt stellen Zigaretten dar: 34 Prozent der Tabakkonsumenten rauchen zumindest gelegentlich Zigaretten.

E-Zigaretten und Tabakerhitzer

E-Zigaretten wurden im Jahr 2020 von immerhin 6 Prozent der Österreicher mindestens gelegentlich verwendet. Der Anteil der Raucher, die E-Zigaretten nutzen, stieg in den letzten Jahren stetig und ist vor allem bei jüngeren Generationen beliebt: 28 Prozent der 15- bis 24-jährigen Österreicher haben bereits E-Zigaretten ausprobiert; in der Altersgruppe der über 54-Jährigen waren dies nur 11 Prozent. Die Gründe für den Konsum von bzw. Wechsel auf E-Zigaretten sind vielfach. 39,2 Prozent der im Jahr 2018 befragten Nutzer von E-Zigaretten aus der DACH-Region gaben als Grund den Rauchstopp mit klassischen Zigaretten an. Rund 18,5 Prozent der Befragten sehen in der Nutzung die Möglichkeit, weniger konventionelle Zigaretten zu rauchen. Wie gesundheitsschädlich E-Zigaretten sind, wurde von der Wissenschaft noch nicht eindeutig geklärt. Einiges deutet darauf hin, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als klassische Zigaretten, dennoch sind sie nicht ganz ungefährlich und ihre Verwendung birgt Risiken. Rund 51 Prozent der Österreicher schätzen E-Zigaretten als schädlich für ihre eigene Gesundheit ein, 41 Prozent glauben hingegen nicht an negative gesundheitliche Auswirkungen durch Nutzung von E-Zigaretten.
Neben den E-Zigaretten erfreuen sich auch Tabakerhitzer bzw. Tabakverdampfer zunehmender Beliebtheit. Sie wurden im Jahr 2020 von 2 Prozent der Österreicher regelmäßig genutzt. Zusätzliche 10 Prozent der Österreicher haben Tabakerhitzer bereits in der Vergangenheit genutzt oder probiert.

Raucherentwöhnung

Viele Raucher entwickeln früher oder später den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Allein im Jahr 2019 hatten 36,4 Prozent der österreichischen Raucher laut eigener Aussage im Vorjahr versucht das Rauchen zu beenden. Häufig genutzte Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung waren Nikotinersatzpflaster (24 Prozent) sowie medizinische Unterstützung oder Dienste zur Raucherentwöhnung (16 Prozent). Die Gründe, warum die Tabakentwöhnung langfristig oft erfolglos bleibt, sind vielfältig: Manchen fehlte das Rauchen in vielen Situationen des Alltags (44,3 Prozent), für andere ist Rauchen ein gutes Mittel zur Entspannung (29,9) und wieder andere gaben als Grund des Scheiterns der Entwöhnung an, einfach zu viel Freude am Rauchen zu empfinden (23 Prozent).

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