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Instant Messaging: Statistiken und Umfragen zu WhatsApp, Telegram & Co

Instant Messenger ermöglichen das Austauschen von Direktnachrichten in Chats. Weltweit genießt diese schnelle Form der Kommunikation große Beliebtheit. Neben der Grundfunktion des Chattens ermöglichen die meisten Instant-Messaging-Dienste Zusatzfunktionen wie Dateiversand oder Videotelefonie. Beim Ranking der Social Networks und Messenger mit den meisten Nutzern belegte WhatsApp im Januar 2020 mit weltweit 1,6 Milliarden Monthly Active Users (MAU) den dritten Platz hinter Facebook (2,45 Milliarden MAU) und YouTube (zwei Milliarden MAU). Den vierten Platz belegte der Facebook Messenger. Somit zählen WhatsApp und der Facebook Messenger zu den international beliebtesten Messengern. Viele soziale Netzwerke wie beispielsweise Instagram integrieren zudem eigene Messenger in ihre Dienste.

Auch in Deutschland ist WhatsApp einer der führenden Kurzmitteilungsdienste. Fast 80 Prozent der deutschen Internetnutzer nutzen den Instant-Messenger. Besonders beliebt war WhatsApp 2020 bei jüngeren Altersgruppen. In der ARD/ZDF-Onlinestudie gaben 95 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, WhatsApp mindestens wöchentlich zu verwenden. Die App wurde 2014 von Facebook übernommen und steht seitdem vor allem unter Datenschützern in der Kritik, unter anderem aufgrund der Sicherheitslücken in der Nachrichtenverschlüsselung. Außerdem plant das Unternehmen seit längerer Zeit die Einführung von Werbung, was bei vielen Usern auf wenig Zustimmung stößt.

Neben WhatsApp und dem Facebook-Messenger sind in Deutschland vor allem die Messenger Threema und Telegram bekannt. Threema wirbt insbesondere mit Sicherheit und Datenschutz, Telegram mit Privatsphäre, alles Aspekte, für die WhatsApp und Facebook immer wieder kritisiert werden.

Threema betrachtet sich als sichere Alternative zu anderen Messengern. Im Gegensatz zu Whatsapp kann hier die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht umgangen werden. Das bedeutet, dass die Nachricht vom Absender bis zum Empfänger verschlüsselt verbleibt und nicht von anderen Personen mitgelesen werden kann. Außerdem ist Threema anonym nutzbar, da die Identität der Nutzer nicht über ihre Handynummer oder E-Mail-Adresse erfasst wird, sondern über eine zufällig generierte ID.

Telegram hat seit Beginn der Corona-Pandemie einen Aufschwung erlebt, was sich auch in der Anzahl der Downloads aus dem Google Play Store niederschlägt. Der Messenger steht in der Kritik, weil Inhalte der Nutzer unter der Prämisse der Privatsphäre kaum reguliert oder gelöscht werden. Damit bietet Telegram Anhängern von Verschwörungserzählungen, Kriminellen und Extremisten eine Plattform. Beim Thema Datenschutz ist Telegram nicht sonderlich gut aufgestellt. Im Gegensatz zu anderen Messengern wird beispielsweise nicht standardmäßig auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesetzt, sondern nur in “geheimen” Chats.

Aufgrund einer neuen Datenschutzerklärung, die bei WhatsApp im Februar 2021 in Kraft tritt, sind aktuell auch andere alternative Messenger in der Diskussion. Die neuen Datenschutzrichtlinien ermöglichen Facebook, auf WhatsApp-Userdaten zuzugreifen und diese für Werbezwecken zu nutzen. Die Erklärung gilt nur außerhalb der EU, bewegt aber aktuell weltweit Nutzer dazu, sich nach Alternativen umzusehen. Unter anderem Signal ist im Gespräch. Die App ist auf Datensparsamkeit ausgelegt und wird deshalb von einigen Sicherheits- und Datenschutzexperten empfohlen. Signal hält sich bedeckt was Geschäftszahlen angeht, hatte im Google Play Store allerdings zuletzt 50 Millionen Downloads (Stand: Januar 2021).

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Instant Messaging" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Nutzerzahlen von ausgewählten Messengern

Reichweite in ausgewählten Ländern

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Instant Messaging".

Instant Messenger

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Instant Messaging: Statistiken und Umfragen zu WhatsApp, Telegram & Co

Instant Messenger ermöglichen das Austauschen von Direktnachrichten in Chats. Weltweit genießt diese schnelle Form der Kommunikation große Beliebtheit. Neben der Grundfunktion des Chattens ermöglichen die meisten Instant-Messaging-Dienste Zusatzfunktionen wie Dateiversand oder Videotelefonie. Beim Ranking der Social Networks und Messenger mit den meisten Nutzern belegte WhatsApp im Januar 2020 mit weltweit 1,6 Milliarden Monthly Active Users (MAU) den dritten Platz hinter Facebook (2,45 Milliarden MAU) und YouTube (zwei Milliarden MAU). Den vierten Platz belegte der Facebook Messenger. Somit zählen WhatsApp und der Facebook Messenger zu den international beliebtesten Messengern. Viele soziale Netzwerke wie beispielsweise Instagram integrieren zudem eigene Messenger in ihre Dienste.

Auch in Deutschland ist WhatsApp einer der führenden Kurzmitteilungsdienste. Fast 80 Prozent der deutschen Internetnutzer nutzen den Instant-Messenger. Besonders beliebt war WhatsApp 2020 bei jüngeren Altersgruppen. In der ARD/ZDF-Onlinestudie gaben 95 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, WhatsApp mindestens wöchentlich zu verwenden. Die App wurde 2014 von Facebook übernommen und steht seitdem vor allem unter Datenschützern in der Kritik, unter anderem aufgrund der Sicherheitslücken in der Nachrichtenverschlüsselung. Außerdem plant das Unternehmen seit längerer Zeit die Einführung von Werbung, was bei vielen Usern auf wenig Zustimmung stößt.

Neben WhatsApp und dem Facebook-Messenger sind in Deutschland vor allem die Messenger Threema und Telegram bekannt. Threema wirbt insbesondere mit Sicherheit und Datenschutz, Telegram mit Privatsphäre, alles Aspekte, für die WhatsApp und Facebook immer wieder kritisiert werden.

Threema betrachtet sich als sichere Alternative zu anderen Messengern. Im Gegensatz zu Whatsapp kann hier die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht umgangen werden. Das bedeutet, dass die Nachricht vom Absender bis zum Empfänger verschlüsselt verbleibt und nicht von anderen Personen mitgelesen werden kann. Außerdem ist Threema anonym nutzbar, da die Identität der Nutzer nicht über ihre Handynummer oder E-Mail-Adresse erfasst wird, sondern über eine zufällig generierte ID.

Telegram hat seit Beginn der Corona-Pandemie einen Aufschwung erlebt, was sich auch in der Anzahl der Downloads aus dem Google Play Store niederschlägt. Der Messenger steht in der Kritik, weil Inhalte der Nutzer unter der Prämisse der Privatsphäre kaum reguliert oder gelöscht werden. Damit bietet Telegram Anhängern von Verschwörungserzählungen, Kriminellen und Extremisten eine Plattform. Beim Thema Datenschutz ist Telegram nicht sonderlich gut aufgestellt. Im Gegensatz zu anderen Messengern wird beispielsweise nicht standardmäßig auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesetzt, sondern nur in “geheimen” Chats.

Aufgrund einer neuen Datenschutzerklärung, die bei WhatsApp im Februar 2021 in Kraft tritt, sind aktuell auch andere alternative Messenger in der Diskussion. Die neuen Datenschutzrichtlinien ermöglichen Facebook, auf WhatsApp-Userdaten zuzugreifen und diese für Werbezwecken zu nutzen. Die Erklärung gilt nur außerhalb der EU, bewegt aber aktuell weltweit Nutzer dazu, sich nach Alternativen umzusehen. Unter anderem Signal ist im Gespräch. Die App ist auf Datensparsamkeit ausgelegt und wird deshalb von einigen Sicherheits- und Datenschutzexperten empfohlen. Signal hält sich bedeckt was Geschäftszahlen angeht, hatte im Google Play Store allerdings zuletzt 50 Millionen Downloads (Stand: Januar 2021).

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