Statistik-Lexikon: Definition Längsschnittdaten

Längsschnittdaten (auch: zeitabhängige Daten) sind das Ergebnis von Datenerhebungen, die im Zeitablauf immer wiederkehrend an der gleichen statistischen Einheit durchgeführt werden. Längsschnittdaten werden überwiegen verwendet, um Zeitreihen zu untersuchen und daraus resultierend Prognosen zu generieren. Ein Beispiel für Längsschnittsdaten ist die jährliche Erhebung des Bruttosozialprodukts oder die tägliche Messung der Temperatur auf der Zugspitze. Befragungen führen dann zu Längsschnittdaten, wenn die gleichen Personen mittels eines Panels wiederkehrend zum gleichen Thema befragt werden. Das Gegenteil von Längsschnittdaten sind Querschnittsdaten.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Definitionen in unserem Statistik-Lexikon um vereinfachte Erläuterungen handelt. Hierbei ist es das Ziel, die einzelnen Begriffe einer möglichst breiten Nutzergruppe näher zu bringen. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen wissenschaftlichen Standards nicht zur Gänze entsprechen.

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