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Statistiken zum Möbelhandel in der Schweiz

Der Schweizer Möbel- und Einrichtungsmarkt war zwischen 2010 und 2018 von rückläufigen Umsätzen geprägt. Wurden im Jahr 2010 noch rund 4,2 Milliarden Schweizer Franken mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen umgesetzt, waren es acht Jahre später nur noch knapp 3,8 Milliarden Schweizer Franken - das Segment der Möbel machte davon mit 2,6 Milliarden Schweizer Franken den größten Anteil aus. Mit der Ausbreitung des Coronavirus Anfang 2020 und den damit einhergehenden Folgen änderte sich diese Entwicklung. Zwar waren auch die Möbelhändler von den Folgen des Lockdowns im Frühjahr 2020 betroffen, doch konnten sie in den nachfolgenden Monaten den Umsatzausfall wieder wettmachen. Insgesamt lagen die Umsätze im Schweizer Wohneinrichtungsmarkt im Jahr 2020 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Somit kann von einem positiven Corona-Effekt für die Schweizer Möbelbranche gesprochen werden.

XXXLutz expandiert - IKEA bleibt Marktführer

Der mit Abstand größte Möbelhändler in der Schweiz ist die schwedische Möbelhauskette IKEA. Sie kam im Geschäftsjahr 2021 auf einen Umsatz von 1,23 Milliarden Schweizer Franken. Doch die österreichische XXXLutz-Gruppe macht IKEA in der Schweiz zunehmend Konkurrenz Sie zählt - wie IKEA - zu den größten Möbelhändlern weltweit und ist seit 2017 mit eigenen Filialen in der Schweiz vertreten. Ende 2019 expandierte die XXXLutz-Gruppe in der Schweiz weiter, indem es die Unternehmen Möbel Pfister AG, Arco Regio AG, Pfister Professional AG und Pfister Vorhang Service AG von der F.G. Pfister Holding AG übernahm. Im selben Jahr kaufte die österreichische Einrichtungshauskette zudem mehrere ehemalige Interio-Filialen, die zur Handelsgenossenschaft Migros gehörten, und wandelte diese in Mömax-Filialen, einer Discountermarke von XXXLutz, um. Die Marktkonzentration und der Wettbewerbsdruck im Schweizer Möbelhandel nehmen demnach weiter zu. Auch der wachsende Online-Handel verschärft den Wettbewerb, da Konkurrenz aus dem Ausland, bspw. der deutsche Online-Versandhändler Home24, mit um Marktanteile kämpft.

Wegen Corona Umsatzsprung im Online-Handel mit Möbeln

Spätestens in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 wurde die Bedeutung des Online-Handels auch den Schweizer Möbel- und Einrichtungshändlern deutlich. Bereits zwischen 2014 und 2019 nahm der Online-Umsatzanteil in diesem Markt von 4 Prozentpunkte auf 9 Prozentpunkte zu. Im Jahr 2020 sprang dieser Anteil auf 15 Prozent. Immer mehr Konsumenten nutzen das Internet, um Möbel und Einrichtungsgegenstände einzukaufen. Bei einer im Jahr 2020 in der Schweiz durchgeführten Befragung gaben 8 Prozent der befragten Schweizer an, Möbel mehrheitlich online zu kaufen. Ganze 11 Prozent kauften Möbel und Einrichtungsgegenstände laut eigener Aussage ausschließlich online. Dennoch erwerben noch immer 47 Prozent der Schweizer Konsumenten ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände nur im stationären Handel.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Möbelhandel in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Möbelhändler

Online-Handel

Möbelindustrie

Außenhandel

Verbraucherumfragen

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Möbelhandel in der Schweiz

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Statistiken zum Möbelhandel in der Schweiz

Der Schweizer Möbel- und Einrichtungsmarkt war zwischen 2010 und 2018 von rückläufigen Umsätzen geprägt. Wurden im Jahr 2010 noch rund 4,2 Milliarden Schweizer Franken mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen umgesetzt, waren es acht Jahre später nur noch knapp 3,8 Milliarden Schweizer Franken - das Segment der Möbel machte davon mit 2,6 Milliarden Schweizer Franken den größten Anteil aus. Mit der Ausbreitung des Coronavirus Anfang 2020 und den damit einhergehenden Folgen änderte sich diese Entwicklung. Zwar waren auch die Möbelhändler von den Folgen des Lockdowns im Frühjahr 2020 betroffen, doch konnten sie in den nachfolgenden Monaten den Umsatzausfall wieder wettmachen. Insgesamt lagen die Umsätze im Schweizer Wohneinrichtungsmarkt im Jahr 2020 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Somit kann von einem positiven Corona-Effekt für die Schweizer Möbelbranche gesprochen werden.

XXXLutz expandiert - IKEA bleibt Marktführer

Der mit Abstand größte Möbelhändler in der Schweiz ist die schwedische Möbelhauskette IKEA. Sie kam im Geschäftsjahr 2021 auf einen Umsatz von 1,23 Milliarden Schweizer Franken. Doch die österreichische XXXLutz-Gruppe macht IKEA in der Schweiz zunehmend Konkurrenz Sie zählt - wie IKEA - zu den größten Möbelhändlern weltweit und ist seit 2017 mit eigenen Filialen in der Schweiz vertreten. Ende 2019 expandierte die XXXLutz-Gruppe in der Schweiz weiter, indem es die Unternehmen Möbel Pfister AG, Arco Regio AG, Pfister Professional AG und Pfister Vorhang Service AG von der F.G. Pfister Holding AG übernahm. Im selben Jahr kaufte die österreichische Einrichtungshauskette zudem mehrere ehemalige Interio-Filialen, die zur Handelsgenossenschaft Migros gehörten, und wandelte diese in Mömax-Filialen, einer Discountermarke von XXXLutz, um. Die Marktkonzentration und der Wettbewerbsdruck im Schweizer Möbelhandel nehmen demnach weiter zu. Auch der wachsende Online-Handel verschärft den Wettbewerb, da Konkurrenz aus dem Ausland, bspw. der deutsche Online-Versandhändler Home24, mit um Marktanteile kämpft.

Wegen Corona Umsatzsprung im Online-Handel mit Möbeln

Spätestens in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 wurde die Bedeutung des Online-Handels auch den Schweizer Möbel- und Einrichtungshändlern deutlich. Bereits zwischen 2014 und 2019 nahm der Online-Umsatzanteil in diesem Markt von 4 Prozentpunkte auf 9 Prozentpunkte zu. Im Jahr 2020 sprang dieser Anteil auf 15 Prozent. Immer mehr Konsumenten nutzen das Internet, um Möbel und Einrichtungsgegenstände einzukaufen. Bei einer im Jahr 2020 in der Schweiz durchgeführten Befragung gaben 8 Prozent der befragten Schweizer an, Möbel mehrheitlich online zu kaufen. Ganze 11 Prozent kauften Möbel und Einrichtungsgegenstände laut eigener Aussage ausschließlich online. Dennoch erwerben noch immer 47 Prozent der Schweizer Konsumenten ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände nur im stationären Handel.

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