Statistiken zur Feuerwehr in Deutschland

Veröffentlicht von T. Käufer, 14.03.2019
Die Hauptaufgaben der Feuerwehr in Deutschland sind das Löschen, Retten, Bergen und Schützen bei Bränden, Unfällen und Naturkatastrophen. Im Jahr 2016 verzeichnete der Deutsche Feuerwehrverband 41.894 Feuerwehren in der Bundesrepublik. Organisatorisch unterteilen sich diese in Freiwillige Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Jugendfeuerwehren und Werkfeuerwehren. Die Freiwilligen Feuerwehren machen in Deutschland den größten Anteil aus und haben die meisten Mitglieder. In Deutschland hat jede Gemeinde eine Freiwillige Feuerwehr, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Dabei wird der Dienst bei der Feuerwehr auch für Frauen immer attraktiver, zwischen 2000 und 2016 ist die Anzahl der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren stark angestiegen.

Das Löschen von Bränden ist die älteste Aufgabe der Feuerwehr. Im Jahr 2016 lag die Anzahl der Feuerwehreinsätze bei Bränden und Explosionen bei rund 179.000. Im genannten Jahr gab es, verglichen mit den Zahlen der Vorjahre, sehr viele Fehlalarmierungen der Feuerwehr.
Das Aufgabenspektrum der Feuerwehr in Deutschland hat sich jedoch mittlerweile stark auf die Bereiche Retten, Bergen und Schützen erweitert.
Besonders im Bereich der Rettung von Personen bei Bränden, Überschwemmungen und Verkehrsunfällen ist die Feuerwehr eine zunehmend wichtige Institution in Deutschland geworden. Die Einsätze der Feuerwehr im Rahmen der Notfallrettung haben sich von 2000 bis 2016 stark erhöht. 2016 verzeichnete die Feuerwehr die meisten ihrer Einsätze in der Notfallrettung (rund 2,24 Millionen).
Des Weiteren kommt die Feuerwehr bei der Bergung von Menschen, Tieren oder Sachgegenständen nach Unfällen und Katastrophen zum Einsatz. Zudem gehören Technische Hilfeleistungen verschiedener Art zum Aufgabenspektrum der Feuerwehr.

Die meisten der untersuchten Brände in Deutschland wurden 2017 laut dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer durch Elektrizität verursacht (31 Prozent). Dies ist auch die Hauptursache der untersuchten Brände, wenn man den gesamten Zeitraum von 2002 bis 2017 betrachtet.
Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Toten durch Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen in den letzten Jahren leicht zurückgegangen. Die meisten Brandopfer in Deutschland waren im Jahr 2016 zwischen 75 und 84 Jahren alt. Zudem waren rund 60 Prozent der Personen, die infolge einer Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen starben, männlich.

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