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Statistiken zum Thema Papst und Vatikan

Der Papst ist als Bischof von Rom der Nachfolger des heiligen Petrus und das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. In dieser gilt der Papst als Stellvertreter Jesu Christi auf Erden (dieser Anspruch wird von den übrigen Kirchen nicht anerkannt). Zudem vertritt der Papst als Staatsoberhaupt den Staat der Vatikanstadt.

Papst Franziskus und die Wahl zum 266. Papst der katholischen Kirche

Im Februar 2013 wurde bekannt, dass Papst Benedikt XVI. sein Amt zum 28. Februar 2013 nach 7 Jahren und 10 Monaten aufgrund nachlassender Kräfte niederlegt. Damit war Papst Benedikt XVI. nach Papst Coelestin V. das zweite römisch-katholische Oberhaupt, das auf eigenen Wunsch abgetreten ist. Nach der Amtsniederlegung von Papst Benedikt XVI. hat das Konklave einen neuen Papst gewählt. Zur Papstwahl berechtigt waren Kardinäle, die vor Beginn der Sedisvakanz (Zeit zwischen Rücktritt des Papstes und Neuwahl) das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. So waren rund 46 Prozent der Kardinäle bei der Papstwahl in einem Alter von 75 bis 79 Jahren. Die Herkunft der meisten zur Papstwahl berechtigten Kardinäle lag im Jahr 2013 in Italien. Insgesamt stammten mehr als die Hälfte der am Konklave teilnehmenden Kardinäle aus Europa. Zum neuen Papst wurde der ehemalige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, im fünften Wahlgang gewählt. Der Argentinier bekleidet als Papst Franziskus seit dem 13. März 2013 das 266. Papstamt. Damit ist er das erste Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche aus Lateinamerika. Zudem ist Franziskus der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden. Der Name Franziskus erinnert an den heiligen Franz von Assisi (um 1181-1226). Damit möchte er ein Zeichen für die Armen und für Gerechtigkeit in der Welt setzen.

Erwartungen an den amtierenden Papst

Umfragen zufolge fanden 49 Prozent der befragten Menschen die Wahl von Papst Franziskus gut, lediglich 6 Prozent bewerteten die Wahl als nicht gut. Dabei erwartete etwa ein Viertel, dass Papst Franziskus die katholische Kirche sehr stark oder stark verändern wird. Mehr als die Hälfte ging davon aus, dass Papst Franziskus die Kirche zumindest ein wenig reformieren wird. Zudem erwartete fast jeder fünfte, dass die katholische Kirche unter dem neuen Papst in Deutschland an Ansehen gewinnen wird.

Pontifikate vergangener Päpste

Mit dem Pontifikat, d.h. mit der Amtszeit des vorangegangenen Papstes, Papst Benedikt XVI., waren mehr als 50 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden. Bei den Katholiken lag diese Zustimmung zur Arbeit Benedikts bei knapp 70 Prozent. Kritisiert wurde bei Papst Benedikt XVI. allerdings der Umgang mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Insgesamt blickt die Ernennung des römisch-katholischen Oberhauptes auf eine lange Geschichte zurück, so bekleidet Papst Franziskus bereits das 266. Pontifikat. Der Papst mit der längsten Amtszeit ist Papst Pius IX., der zwischen 1846 und 1878 fast 31 Jahre und acht Monate lang im Amt war. Der Papst mit dem kürzesten Pontifikat ist Papst Urban VII., der im Jahr 1590 das Amt für 13 Tage innehatte. Das mit Abstand häufigste Herkunftsland der bisherigen Päpste ist Italien, von hier stammen 212 der 267 Päpste (Gegenpäpste sind hier nicht berücksichtigt). Der beliebteste Name der Päpste ist Johannes, gefolgt von Gregor und Benedikt.

Der Staat Vatikanstadt

Der Papst vertritt als Staatsoberhaupt den Staat der Vatikanstadt. Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt und eine Enklave in Italien innerhalb des Stadtgebiets von Rom. Seine Grenzen werden von den vatikanischen Mauern gebildet und auf dem Petersplatz von dem Travertinsteinband, das die zwei Flügel der Kolonnade verbindet. Zum Territorium der Vatikanstadt gehören unter anderem der Petersdom, der Petersplatz, die Sixtinische Kapelle sowie die Paläste und Gärten innerhalb der vatikanischen Mauern. Der Staat der Vatikanstadt entstand auf Grund der Lateranverträge, die am 11. Februar 1929 zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien abgeschlossen wurden. Der Vatikanstaat ist eine absolute Monarchie - als Staatsoberhaupt übt der Papst die volle Legislative, Exekutive und gerichtliche Gewalt aus. Im Vatikan leben derzeit geschätzt circa 1.000 Einwohner (Stand: 2019), die Zahl der Arbeitskräfte belief sich im Jahr 2016 auf über 4.800.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Papst und Vatikan" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Die Papstwahl 2013

Der Staat Vatikanstadt

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 26 Statistiken aus dem Thema "Papst und Vatikan".

Papst und Vatikan

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Statistiken zum Thema Papst und Vatikan

Der Papst ist als Bischof von Rom der Nachfolger des heiligen Petrus und das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. In dieser gilt der Papst als Stellvertreter Jesu Christi auf Erden (dieser Anspruch wird von den übrigen Kirchen nicht anerkannt). Zudem vertritt der Papst als Staatsoberhaupt den Staat der Vatikanstadt.

Papst Franziskus und die Wahl zum 266. Papst der katholischen Kirche

Im Februar 2013 wurde bekannt, dass Papst Benedikt XVI. sein Amt zum 28. Februar 2013 nach 7 Jahren und 10 Monaten aufgrund nachlassender Kräfte niederlegt. Damit war Papst Benedikt XVI. nach Papst Coelestin V. das zweite römisch-katholische Oberhaupt, das auf eigenen Wunsch abgetreten ist. Nach der Amtsniederlegung von Papst Benedikt XVI. hat das Konklave einen neuen Papst gewählt. Zur Papstwahl berechtigt waren Kardinäle, die vor Beginn der Sedisvakanz (Zeit zwischen Rücktritt des Papstes und Neuwahl) das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. So waren rund 46 Prozent der Kardinäle bei der Papstwahl in einem Alter von 75 bis 79 Jahren. Die Herkunft der meisten zur Papstwahl berechtigten Kardinäle lag im Jahr 2013 in Italien. Insgesamt stammten mehr als die Hälfte der am Konklave teilnehmenden Kardinäle aus Europa. Zum neuen Papst wurde der ehemalige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, im fünften Wahlgang gewählt. Der Argentinier bekleidet als Papst Franziskus seit dem 13. März 2013 das 266. Papstamt. Damit ist er das erste Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche aus Lateinamerika. Zudem ist Franziskus der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden. Der Name Franziskus erinnert an den heiligen Franz von Assisi (um 1181-1226). Damit möchte er ein Zeichen für die Armen und für Gerechtigkeit in der Welt setzen.

Erwartungen an den amtierenden Papst

Umfragen zufolge fanden 49 Prozent der befragten Menschen die Wahl von Papst Franziskus gut, lediglich 6 Prozent bewerteten die Wahl als nicht gut. Dabei erwartete etwa ein Viertel, dass Papst Franziskus die katholische Kirche sehr stark oder stark verändern wird. Mehr als die Hälfte ging davon aus, dass Papst Franziskus die Kirche zumindest ein wenig reformieren wird. Zudem erwartete fast jeder fünfte, dass die katholische Kirche unter dem neuen Papst in Deutschland an Ansehen gewinnen wird.

Pontifikate vergangener Päpste

Mit dem Pontifikat, d.h. mit der Amtszeit des vorangegangenen Papstes, Papst Benedikt XVI., waren mehr als 50 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden. Bei den Katholiken lag diese Zustimmung zur Arbeit Benedikts bei knapp 70 Prozent. Kritisiert wurde bei Papst Benedikt XVI. allerdings der Umgang mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Insgesamt blickt die Ernennung des römisch-katholischen Oberhauptes auf eine lange Geschichte zurück, so bekleidet Papst Franziskus bereits das 266. Pontifikat. Der Papst mit der längsten Amtszeit ist Papst Pius IX., der zwischen 1846 und 1878 fast 31 Jahre und acht Monate lang im Amt war. Der Papst mit dem kürzesten Pontifikat ist Papst Urban VII., der im Jahr 1590 das Amt für 13 Tage innehatte. Das mit Abstand häufigste Herkunftsland der bisherigen Päpste ist Italien, von hier stammen 212 der 267 Päpste (Gegenpäpste sind hier nicht berücksichtigt). Der beliebteste Name der Päpste ist Johannes, gefolgt von Gregor und Benedikt.

Der Staat Vatikanstadt

Der Papst vertritt als Staatsoberhaupt den Staat der Vatikanstadt. Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt und eine Enklave in Italien innerhalb des Stadtgebiets von Rom. Seine Grenzen werden von den vatikanischen Mauern gebildet und auf dem Petersplatz von dem Travertinsteinband, das die zwei Flügel der Kolonnade verbindet. Zum Territorium der Vatikanstadt gehören unter anderem der Petersdom, der Petersplatz, die Sixtinische Kapelle sowie die Paläste und Gärten innerhalb der vatikanischen Mauern. Der Staat der Vatikanstadt entstand auf Grund der Lateranverträge, die am 11. Februar 1929 zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien abgeschlossen wurden. Der Vatikanstaat ist eine absolute Monarchie - als Staatsoberhaupt übt der Papst die volle Legislative, Exekutive und gerichtliche Gewalt aus. Im Vatikan leben derzeit geschätzt circa 1.000 Einwohner (Stand: 2019), die Zahl der Arbeitskräfte belief sich im Jahr 2016 auf über 4.800.

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