Wirtschaftsstandort Österreich

Statista DossierPlus zu Kernmerkmalen der österreichischen Volkswirtschaft

Wirtschaftsstandort Österreich Österreich zählt in der Pro-Kopf-Betrachtung zu den wirtschaftsstärksten Ländern in Europa und übertrifft dabei sogar seinen großen Nachbarn Deutschland. Dies verweist auf das hohe Wohlstandsniveau im Land, das vor allem auf einer produktiven Industrie und erst in zweiter Linie auf dem ebenfalls ausgeprägten Tourismus beruht. Die zurückliegenden 10er-Jahre verliefen vor diesem Hintergrund aus ökonomischer Sicht sehr gut: Nach dem Einbruch durch die Finanzkrise 2009 konnte ein durchgängiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verbucht werden, und am Arbeitsmarkt vollzog sich zuletzt auch ein positiver Trend - dies trotz mancher politischer Turbulenzen wie der Ibiza-Affäre, die ein schlechtes Licht auf den Standort warfen.

Von der Corona-Krise wurde das Land dann 2020 besonders hart getroffen: Das Image litt erneut durch Debatten um Après-Skigebiete wie Ischgl als Infektions-Hotspots, und eine schnelle Erholung der abgestürzten Wirtschaftsleistung ist noch nicht absehbar. Die gravierenden Folgen der Viruspandemie erfordern das Beschreiten neuer Wege gerade mit Blick auf die Digitalisierung; dennoch werden prägnante Aspekte der österreichischen Volkswirtschaft voraussichtlich weiter Bestand haben.
Beschreibung

Das Statista DossierPlus analysiert auf Basis von Statistiken und Grafiken zentrale Eigenschaften der Wirtschaft in Österreich.

  • Wirtschaftszentrum Wien: Österreichs Hauptstadt ist mit einem Anteil von 25 Prozent an der Gesamtwirtschaft des Landes außergewöhnlich dominant. Da Wien international als attraktive Metropole gilt, dürfte ihre Einwohnerzahl auch künftig überdurchschnittlich stark wachsen, und infolgedessen ihre wirtschaftliche Bedeutung weiter zunehmen. Gleichwohl hat die Stadt durchaus mit sozialen Problemen zu kämpfen.

  • Tragende Säule KMU: Die österreichische Wirtschaft fußt auf einer breiten Basis kleiner und mittlerer Unternehmen; Großkonzerne spielen eine relativ geringe Rolle. So stehen KMU für 99,7 Prozent aller Firmen und 61 Prozent der Beschäftigten. Sorgen bereitet den Betrieben neben der aktuellen Corona-Krise weiter auch der Fachkräftemangel.

  • Starke Industrie: Nicht der Tourismus, sondern das Verarbeitende Gewerbe ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Österreich und wird auch von der Bevölkerung als Motor der Gesamtwirtschaft angesehen. Dabei variiert die Relevanz des industriellen Sektors je nach Region und einzelnen Branchen. Im Export sind Maschinen und Fahrzeuge die mit Abstand bedeutendsten Ausfuhrgüter „Made in Austria“.

  • Ausblick und Perspektiven: Wann und in welchem Tempo sich die Wirtschaft von den Schäden durch die Corona-Pandemie erholen kann, ist angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens noch unsicher. Allerdings sollten Stärken der österreichischen Volkswirtschaft wie makroökonomische Ausgewogenheit, ein hoher Lebensstandard und eine überdurchschnittlich konsumkräftige Bevölkerung auch diese Krise überdauern und bei der Bewältigung ihrer Folgen helfen können. Von großer Bedeutung wird dabei die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sein.

  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlicht: 2021
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