Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern im Zeitraum der Jahre 1990 bis 2015
Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern bis 2015
Im Jahr 2015 belief sich die durchschnittliche Fettleibigkeitsrate in Deutschland auf 23,6 Prozent. Damit hat sich die Adipositasprävalenz im Vergleich zum Jahrtausendwechsel nahezu verdoppelt (12 Prozent im Jahr 2000). Im OECD-Ländervergleich belegt die Bundesrepublik einen Platz im oberen Mittelfeld. Absoluter Spitzenreiter sind die USA mit einer Rate von 38,2 Prozent.

Übergewicht und Fettleibigkeit

  Übergewicht wird nach dem so genannten Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Dieser Index wird errechnet, indem das Körpergewicht (in Kilogramm) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt wird, Geschlecht und Alter bleiben dabei unberücksichtigt. Als übergewichtig gilt, wer einen BMI von mehr als 25 Punkten aufweist; ab 30 Punkten spricht man von Fettleibigkeit (Adipositas). Der Bereich zwischen 25 und 30 kg/m² wird auch als Präadipositas bezeichnet.

Volkskrankheit Adipositas

  Übergewicht und Adipositas haben in den letzten Jahren vor allem in den Industrieländern stark zugenommen. Dabei erhöhen Übergewicht und Adipositas nicht nur das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder bestimmte Krebsarten und reduziert somit die Lebenserwartung der Betroffenen. Steigende Adipositasraten von weit über 20 Prozent stellen auch eine schwerwiegende Belastung der nationalen Gesundheitssysteme dar. Die durch Übergewicht verursachten Kosten machen schon heute schätzungsweise 5 bis 15 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben westlicher Industriestaaten aus. Zu den wichtigsten Ursachen für Übergewicht gehören vor allem mangelnde Bewegung und eine zu reichhaltige unausgewogene Ernährung. Sollte sich der Trend fortsetzten und die Adipositasrate kontinuierlich weiter ansteigen, könnten auf Deutschland im Jahr 2020 Folgekosten von rund 25 Milliarden Euro zukommen.
Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern im Zeitraum der Jahre 1990 bis 2015
1990200020092015*
USA23%31%34%38,2%
Mexiko-24%30%33,3%
Neuseeland13%19%27%31,6%
Ungarn-18%20%30%
Australien11%22%25%27,9%
Vereinigtes Königreich14%21%23%26,9%
Kanada-14%17%25,8%
Finnland 8%11%15%24,8%
Deutschland -12%15%23,6%
Lettland---23,2%
Irland---23%
Luxemburg-16%22%22,6%
Türkei ---22,3%
OECD9%13%17%19,4%
Slowenien---19,2%
Island8%12%20%19%
Tschechien 11%14%17%18,7%
Belgien -12%14%18,6%
Estland---18%
Frankreich 6%9%11%17%
Griechenland ---17%
Spanien7%13%16%16,7%
Polen---16,7%
Portugal---16,6%
Israel---16,6%
Slowakei---16,3%
Dänemark---14,9%
Österreich---14,7%
Niederlande6%9%12%12,8%
Schweden---12,3%
Norwegen-6%10%12%
Schweiz---10,3%
Italien-9%10%9,8%
Korea---5,3%
Japan---3,7%
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Quelle

OECD

Veröffentlichungsdatum

November 2017

Region

OECD

Erhebungszeitraum

1990 bis 2015

Hinweise und Anmerkungen

* 2015 oder aktuellstes verfügbares Jahr; Daten soweit verfügbar; Daten z.T. gemessen, zT. selbst reportet
Der BMI bemisst sich wie folgt:
Gewicht in kg / Höhe² in Meter
Klassifizierung des BMI (WHO 2000):
Untergewicht < 18,5
Normalgewicht 18,5-24,9
Übergewicht 25,0-29,9
Adipositas = 30
Grad I 30,0-34,9
Grad II 35,0-39,9
Grad III = 40,0

Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern bis 2015
Im Jahr 2015 belief sich die durchschnittliche Fettleibigkeitsrate in Deutschland auf 23,6 Prozent. Damit hat sich die Adipositasprävalenz im Vergleich zum Jahrtausendwechsel nahezu verdoppelt (12 Prozent im Jahr 2000). Im OECD-Ländervergleich belegt die Bundesrepublik einen Platz im oberen Mittelfeld. Absoluter Spitzenreiter sind die USA mit einer Rate von 38,2 Prozent.

Übergewicht und Fettleibigkeit

  Übergewicht wird nach dem so genannten Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Dieser Index wird errechnet, indem das Körpergewicht (in Kilogramm) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt wird, Geschlecht und Alter bleiben dabei unberücksichtigt. Als übergewichtig gilt, wer einen BMI von mehr als 25 Punkten aufweist; ab 30 Punkten spricht man von Fettleibigkeit (Adipositas). Der Bereich zwischen 25 und 30 kg/m² wird auch als Präadipositas bezeichnet.

Volkskrankheit Adipositas

  Übergewicht und Adipositas haben in den letzten Jahren vor allem in den Industrieländern stark zugenommen. Dabei erhöhen Übergewicht und Adipositas nicht nur das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder bestimmte Krebsarten und reduziert somit die Lebenserwartung der Betroffenen. Steigende Adipositasraten von weit über 20 Prozent stellen auch eine schwerwiegende Belastung der nationalen Gesundheitssysteme dar. Die durch Übergewicht verursachten Kosten machen schon heute schätzungsweise 5 bis 15 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben westlicher Industriestaaten aus. Zu den wichtigsten Ursachen für Übergewicht gehören vor allem mangelnde Bewegung und eine zu reichhaltige unausgewogene Ernährung. Sollte sich der Trend fortsetzten und die Adipositasrate kontinuierlich weiter ansteigen, könnten auf Deutschland im Jahr 2020 Folgekosten von rund 25 Milliarden Euro zukommen.
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