Fernseheempfang

DVB-T2 - steigt Deutschland um?

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In der Nacht zu heute wurde DVB-T weitgehend abgeschaltet. Für die meisten betroffenen TV-Zuschauer dürfte das Ende nicht überraschend gekommen sein. Schon seit Monaten wiesen Einblendungen auf die Umstellung hin und rieten dringend dazu, auf das neue DVB-T2 umzusteigen. Grundvorrausetzung für den Empfang der HD-Version des terrestrischen Fernsehens ist ein neuer Receiver beziehungsweise ein relativ neuer Fernseher. Und natürlich muss ein Vertrag mit dem Anbieter freenet TV abgeschlossen werden. Was früher kostenlos war soll nun 5,75 pro Monat (69 Euro im Jahr) kosten.

Zwar empfängt die große Mehrheit der Menschen in Deutschland Fernsehen über Kabel oder Satellit, aber immerhin 3,4 Millionen Haushalte mussten oder müssen entscheiden, ob sie künftig für Antennenfernsehen zahlen wollen. Dass der Umstieg für viele Konsumenten längst nicht ausgemachte Sache ist, zeigt eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Streaming-Anbieters Zattoo. Demnach sind bislang nur 18 Prozent umgestiegen, weitere 44 planen den Umstieg. Für freenet TV ist das keine gute Nachricht,

Möglicherweise aber für die Konkurrenz. Und die ist durchaus vorhanden, wie eine kurze Google-Recherche zeigt. So beinhaltet beispielsweise der Basic TV Cable-Tarif von Vodafonde Kabel Deutschland ebenfalls 40 HD-Sender und das zum Monatspreis von 3,99 - allerdings nur für Nutzer eines kostenpflichtigen Kabelanschlusses des Anbieters. Deutlich teurer sind Online-Anbieter wie Zattoo (ab 8,33 Euro pro Monat) oder MagineTV (ab 6,99 Euro pro Monat). Zudem hat die Netz-Konkurrenz bislang noch deutlich weniger HD-Kanäle im Angebot.



Infografik: DVB-T2 - steigt Deutschland um? | Statista
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