Statistik-Lexikon: Definition Root Mean Square Error (RMSE; dt.: Wurzel der mittleren Fehlerquadratsumme)

Der Root Mean Square Error (RMSE) ist eine Maßzahl zur Beurteilung der Prognosegüte. Er gibt an, wie gut eine Funktionskurve an vorliegende Daten angepasst ist, beziehungsweise wie stark eine Prognose im Durchschnitt von den (historischen) Daten/tatsächlichen Beobachtungswerten abweicht. Berechnet wird der RMSE aus der Quadratwurzel des durchschnittlichen Prognosefehlers. Je größer der RMSE ist, desto schlechter ist die Anpassung des Modells. Es gilt demnach, durch die Steuerung von Einflussfaktoren den kleinstmöglichen RMSE zu erhalten, um so die Güte eines Modells zu verbessern. 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Definitionen in unserem Statistik-Lexikon um vereinfachte Erläuterungen handelt. Hierbei ist es das Ziel, die einzelnen Begriffe einer möglichst breiten Nutzergruppe näher zu bringen. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen wissenschaftlichen Standards nicht zur Gänze entsprechen.

Lexikon-Einträge mit R