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Daten und Fakten zu den Paralympischen Spielen

Bei den Paralympischen Spielen treten Sportler:innen mit unterschiedlichen körperlichen Behinderungen an und kämpfen in diversen Disziplinen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Der Begriff “Paralympics” ist erst seit 1988 etabliert. Zuvor wurde dieses Sportereignis als “Weltspiele der Gelähmten/Behinderten” bezeichnet. Das Weltsportturnier ist in Sommer- und Winterspiele aufgeteilt. Dabei orientieren sich Austragungszeitpunkt und -ort alle vier Jahre an den kurz zuvor stattfindenden Olympischen Winter- oder Sommerspielen. Die Paralympischen sowie Olympischen Spiele zählen zu den größten Sportevents auf der Welt. Dabei fließen hohe Summen in die Errichtung einer neuen Infrastruktur am Austragungsort sowie den Turnierbetrieb. Das zeigen beispielsweise die Ausgaben für die Spiele in Tokio. Auf der anderen Seite spült das sportliche Weltereignis immense Einnahmen in die Kassen der jeweiligen Komitees. Bei den Olympics und Paralympics im Sommer 2021 in Japan lagen diese bei geplanten 6,7 Milliarden US-Dollar. Somit decken die Einnahmen nicht einmal die Hälfte der getätigten Ausgaben.

Paralympische Sommerspiele

Wie auch bei den Olympischen Spielen sind die Sommerspiele ein zahlenmäßig zumeist größeres Sportereignis. Die ersten Paralympischen Sommerspiele fanden 1960 in Rom statt. Damals nahmen insgesamt 400 Athlet:innen aus 23 Nationen an den Wettkämpfen teil. 64 Jahre später in Paris wird mit einer Teilnahme von etwa 4.440 Paralmypionik:innen gerechnet. Die Paralympics in Tokio 2021 wurden um ein Jahr verschoben und waren die ersten Spiele, die unter den Bedingungen einer globalen Pandemie stattfanden. Bei den Spielen in der japanischen Hauptstadt wurden Wettkämpfe in 22 Disziplinen geplant, elf weniger als bei den kurz zuvor ausgetragenen Olympischen Spielen. Die Paralympics von Tokio waren sportlich vor allem die Spiele der chinesischen Athlet:innen. Sie holten mit Abstand die meisten Medaillen. Mit Blick auf die Geschichte der Paralympischen Sommerspiele sind es allerdings zwei andere Länder, die noch erfolgreicher sind als China. Die USA und Großbritannien führen den ewigen Medaillenspiegel der Sommer-Paralympics an.

Paralympische Winterspiele

Vom 04. März bis zum 13. März 2022 finden die 13. Paralympischen Winterspiele in Peking statt. Nach Tokio 2021 werden damit auch die ersten Paralympischen und Olympischen Winterspiele in einer pandemischen Situation ausgetragen. Über die Jahre wurden den Paralympischen Spielen stetig neue Sportarten hinzugefügt. Beispielsweise feierten Rollstuhl-Curling 2006 und Para Snowboarden 2014 ihr jeweiliges paralympisches Debut als Disziplin. In Peking 2022 können die über 700 Sportler:innen in insgesamt 78 Events Medaillen gewinnen. Nie zuvor wurden so viele Paralympionik:innen bei Winterspielen erwartet. Ähnliches gilt für die teilnehmenden Nationen. Eigentlich sollten es die Winter-Paralympics mit den meisten Nationen, die jemals teilnahmen, werden. Doch das IPC entschied im Vorfeld der Paralympischen Winterspiele 2022, dass die russischen und belarussischen Athlet:innen nicht antreten dürfen. Grund für den Ausschluss der Sportler:innen aus Russland und Belarus ist der Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine. Ob die deutschen Paralympionik:innen bei diesen Spielen sportlich erneut glänzen können, wird sich zeigen. Das deutsche Team ist in der Geschichte der Paralympischen Winterspiele die erfolgreichste Nation.

Paralympisches Kategorisierungssystem

Für eine faire Durchführung der Wettkämpfe auf internationaler Bühne wurde ein sich kontinuierlich weiterentwickelndes Klassifizierungssystem eingeführt, das auch Anwendung bei Paralympischen Spielen findet. Innerhalb ihrer Sportart werden Athlet:innen in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Hierbei ist entscheidend, dass Sportler:innen mit verschiedenartigen Behinderungen im selben Wettbewerb gegeneinander antreten können. Es ist nicht die Art der Behinderung entscheidend, sondern vielmehr die individuellen Fähigkeiten, die Fitness und das taktische Geschick der einzelnen Paralympionik:innen und welche Auswirkung die jeweilige Behinderung auf die Sportart hat. Daher wird auch jede Sportart nach einer eigenen Klassifizierung ausgetragen.

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