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Statistiken zum Kosmetik- und Körperpflegemarkt in Österreich

Unter Kosmetik und Körperpflegeprodukten versteht man im Allgemeinen Substanzen, welche den menschlichen Körper reinigen, pflegen, parfümieren oder aber auch die gezielte Veränderung des äußeren Erscheinungsbilds bewirken können. Dazu zählen Produkte wie etwa Seifen, Parfums, Zahnpasta, Deodorants, Cremes und Make-up.
In Österreich lag im Jahr 2021 der Umsatz mit Kosmetik und Körperpflegeprodukten bei 1,89 Milliarden Euro. Abgesehen vom Corona-Jahr 2020, ist der Umsatz innerhalb der letzten Jahre stetig gestiegen. Und dieses Wachstum soll sich Prognosen zufolge nach 2021 weiter fortziehen. Laut Statista Consumer Market Outlook wird bereits im Jahr 2023 die Umsatzmarke von 2 Milliarden überschritten werden.
Pro Kopf gaben die Österreicher im Durchschnitt 208,6 Euro für Kosmetik und Körperpflegeprodukte im Jahr 2021 aus. Die Produkte werden zum Großteil über Drogeriefachhändler vertrieben (60,2 Prozent). Aber auch Lebensmittelhändler und Discounter (26,4 Prozent) sowie Kosmetikfachgeschäfte und Parfümerien (7 Prozent) gehören zu wichtigen Vertriebskanälen von Kosmetik und Körperpflegeprodukten.

Produktsegmente

Betrachtet man die einzelnen Produktsegmente, stellen Personal Care Produkte, dazu gehören bspw. Duschgels und Shampoos, das umsatzstärkste Segment im Kosmetikmarkt dar (871 Millionen Euro). Danach folgen Hautpflegeprodukte (442 Millionen Euro), dekorative Kosmetik (268 Millionen Euro) und Düfte (251 Millionen Euro). Durchweg alle vier Produktsegmente verzeichneten vor 2020 jährliche Umsatzzuwächse zwischen 0,9 und 2,5 Prozent. Im Jahr 2020 waren die Umsätze in allen Segmenten hingegen rückläufig. Das Jahr 2021 verlief bereits wieder sehr positiv.

Branchenstruktur

Österreich beheimatet keinen der großen Kosmetikhersteller. Mit 155 in der Herstellung von Kosmetik und Körperpflegeprodukten tätigen Unternehmen und rund 1.300 Beschäftigten in dieser Branche (beide Kennzahlen beziehen sich auf das Jahr 2019) stellt die Kosmetikherstellung in Österreich einen eher kleinen Wirtschaftszweig dar. Zusammen kam die Branche im Jahr 2019 auf eine Bruttowertschöpfung von rund 69 Millionen Euro. Die Bruttoinvestitionen lagen im selben Jahr bei rund 8,3 Millionen Euro und haben sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Im österreichischen Einzelhandel vertrieben 2019 925 Unternehmen Kosmetik und Körperpflegeprodukte. Die Zahl ist in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Rund 16.100 Beschäftigte sind in diesen Einzelhandelsunternehmen tätig.

Online-Handel

Wie in den meisten anderen Warengruppen des Einzelhandels gewinnt auch bei Kosmetikprodukten der Onlinevertrieb zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2021 wurden 17 Prozent des gesamten Handelsumsatzes des österreichischen Kosmetikmarkts über Onlinekanäle vertrieben. Und laut dem Statista Consumer Market Outlook soll dieser Anteil im Jahr 2024 bereits bei 19 Prozent liegen. Allein 2020 wurde im Onlinehandel mit Kosmetik und Körperpflegeprodukten ein Ausgabenanstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 33 Prozent verzeichnet.
Befragt nach ihrem Einkaufsverhalten in den vorangegangenen drei Monaten gaben insgesamt 28,2 Prozent der bei einer repräsentativen Umfrage im Frühjahr 2021 teilnehmenden österreichischen Verbraucher an, Kosmetik und Körperpflegeprodukte im Internet gekauft zu haben.

Verbraucherbefragungen

Während nach einer im Jahr 2021 durchgeführten Umfrage unter Österreichern nur rund 31 Prozent der Befragten regelmäßig dekorative Kosmetik, wie etwa Make-up und Lippenstift, verwenden, werden Zahn- und Mundpflegeprodukte sowie Körperhygieneprodukte (bspw. Duschgels und Deodorants) von 92 Prozent bzw. 86 Prozent der befragten Österreicher und Österreicherinnen regelmäßig genutzt. Zu den wichtigsten Kriterien beim Einkauf von Kosmetik und Körperpflegeprodukte zählen für die Befragten die Qualität (54 Prozent), die Hautverträglichkeit (47 Prozent) sowie der Duft (45 Prozent). Aber auch die Inhaltsstoffe der Produkte (36 Prozent), die persönlichen Kaufgewohnheiten (37 Prozent) und ein niedriger Preis (31 Prozent) sind beim Kauf von Kosmetik und Körperpflegeprodukten von Bedeutung. Produktbewertungen (15 Prozent) oder die Verpackung (11 Prozent) spielen für viele hingegen eine nachgeordnete Rolle bei der Kaufentscheidung.

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