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Statistiken zum Thema Silvester

Glitzer, Glamour und Extravaganz - viele Menschen möchten den Silvesterabend möglichst ausgefallen verbringen und fiebern bereits Monate früher auf den Jahreswechsel hin. Verschiedene Traditionen und Bräuche sollen Glück, Gesundheit und Erfolg versprechen. Neben Bleigießen oder „Dinner for One“ gehören Raclette und Glücksschweine für die meisten Menschen hierzulande zu Silvester. Bei rund 60 Prozent der Deutschen war 2020 das Anstoßen mit Sekt der wichtigste Bestandteil des Silvesterabends. Außerdem treffen Menschen gute Vorsätze für das kommende Jahr, wobei sich Aspekte wie Sport und der Verzicht auf Genussmittel häufig jedes Jahr wiederfinden. Für das Jahr 2021 lag in Deutschland laut einer Statista-Umfrage „Gesünder ernähren“ auf Platz 1 der Neujahrsvorsätze.

Bei der Wahl der Location für Silvester stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Besonders für Partyfreunde werden am letzten Abend des Jahres diverse Feiern in Diskotheken, Clubs oder Bars der Städte angeboten. Gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie in den eigenen vier Wänden ist jedoch eine beliebte Alternative: 2019 gab die Mehrheit der Deutschen an, Silvester meistens zuhause zu feiern. Einige nutzen Silvester ebenfalls zum Verreisen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Besonders beliebt sind Städtereisen, weshalb große europäische Städte für diesen Zeitraum Aufschläge bei Hotelübernachtungen aufweisen. Prag hatte 2019/20 mit über 100 Prozent des Hotelpreises den teuersten Aufschlag in Europa. Bei Zielen außerhalb Deutschlands bieten sich oft kulturelle Neuheiten an, da sich die Silvesterbräuche in vielen Ländern unterscheiden. In Spanien essen die Menschen zu jedem Glockenschlag um Mitternacht eine Traube und hoffen somit auf viel Glück im darauffolgenden Jahr. Puppen aus Pappmaschee werden hingegen in Ecuador und Argentinien verbrannt, was Unglück und schlechte Geister vertreiben soll.

Raketen und Böller gehören zu Silvester dazu: Der Umsatz mit Feuerwerk liegt 2019 in Deutschland gemäß des VPI (Verband der pyrotechnischen Industrie) bei 122 Mio. Euro. Dabei gibt es verschiedene Feuerwerkskörper, mit denen man den ersten Tag des Jahres begrüßen kann. In die Luft jagende Raketen, bunt glitzernde Leuchtfeuerwerke und laut explodierende Knaller erfreuen Groß und Klein. Dieser Brauch stammt ursprünglich von den Germanen und diente dazu, böse Geister zu vertreiben. Jedoch herrscht seit Jahren ein Streit um ein Feuerwerksverbot in einigen Städten. Die Deutsche Umwelthilfe fordert, dass in besonders belasteten Städten das Böllern nicht mehr erlaubt werden soll. Grund hierfür sind hohe Feinstaubbelastungen sowie Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Die Kaufbereitschaft der Deutschen für Silvesterknaller zeigte sich 2018 ebenfalls verhalten, die Mehrheit der Befragten hatte dafür gar kein Geld ausgegeben. Verschiedene Institutionen und Organisationen wie „Brot für die Welt“ bieten in diesem Zuge an, das Geld stattdessen in wohltätige Projekte zu investieren und somit Menschen, Tiere oder die Natur zu unterstützen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es im Jahr 2020 zum Leidwesen einer Minderheit ein Feuerwerksverbot geben, um die Krankenhäuser zu entlasten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Doch nicht nur in Bezug auf Feuerwerk durchkreuzt die Pandemie die Silvesterpläne der Bevölkerung. Trotz dessen ist die Mehrheit der Bevölkerung mit den Maßnahmen der Bundesregierung einverstanden und ist der Meinung, dass es keine Lockerung der Kontaktbeschränkungen zu Silvester geben sollte.

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Silvester".

Silvester

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Glitzer, Glamour und Extravaganz - viele Menschen möchten den Silvesterabend möglichst ausgefallen verbringen und fiebern bereits Monate früher auf den Jahreswechsel hin. Verschiedene Traditionen und Bräuche sollen Glück, Gesundheit und Erfolg versprechen. Neben Bleigießen oder „Dinner for One“ gehören Raclette und Glücksschweine für die meisten Menschen hierzulande zu Silvester. Bei rund 60 Prozent der Deutschen war 2020 das Anstoßen mit Sekt der wichtigste Bestandteil des Silvesterabends. Außerdem treffen Menschen gute Vorsätze für das kommende Jahr, wobei sich Aspekte wie Sport und der Verzicht auf Genussmittel häufig jedes Jahr wiederfinden. Für das Jahr 2021 lag in Deutschland laut einer Statista-Umfrage „Gesünder ernähren“ auf Platz 1 der Neujahrsvorsätze.

Bei der Wahl der Location für Silvester stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Besonders für Partyfreunde werden am letzten Abend des Jahres diverse Feiern in Diskotheken, Clubs oder Bars der Städte angeboten. Gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie in den eigenen vier Wänden ist jedoch eine beliebte Alternative: 2019 gab die Mehrheit der Deutschen an, Silvester meistens zuhause zu feiern. Einige nutzen Silvester ebenfalls zum Verreisen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Besonders beliebt sind Städtereisen, weshalb große europäische Städte für diesen Zeitraum Aufschläge bei Hotelübernachtungen aufweisen. Prag hatte 2019/20 mit über 100 Prozent des Hotelpreises den teuersten Aufschlag in Europa. Bei Zielen außerhalb Deutschlands bieten sich oft kulturelle Neuheiten an, da sich die Silvesterbräuche in vielen Ländern unterscheiden. In Spanien essen die Menschen zu jedem Glockenschlag um Mitternacht eine Traube und hoffen somit auf viel Glück im darauffolgenden Jahr. Puppen aus Pappmaschee werden hingegen in Ecuador und Argentinien verbrannt, was Unglück und schlechte Geister vertreiben soll.

Raketen und Böller gehören zu Silvester dazu: Der Umsatz mit Feuerwerk liegt 2019 in Deutschland gemäß des VPI (Verband der pyrotechnischen Industrie) bei 122 Mio. Euro. Dabei gibt es verschiedene Feuerwerkskörper, mit denen man den ersten Tag des Jahres begrüßen kann. In die Luft jagende Raketen, bunt glitzernde Leuchtfeuerwerke und laut explodierende Knaller erfreuen Groß und Klein. Dieser Brauch stammt ursprünglich von den Germanen und diente dazu, böse Geister zu vertreiben. Jedoch herrscht seit Jahren ein Streit um ein Feuerwerksverbot in einigen Städten. Die Deutsche Umwelthilfe fordert, dass in besonders belasteten Städten das Böllern nicht mehr erlaubt werden soll. Grund hierfür sind hohe Feinstaubbelastungen sowie Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Die Kaufbereitschaft der Deutschen für Silvesterknaller zeigte sich 2018 ebenfalls verhalten, die Mehrheit der Befragten hatte dafür gar kein Geld ausgegeben. Verschiedene Institutionen und Organisationen wie „Brot für die Welt“ bieten in diesem Zuge an, das Geld stattdessen in wohltätige Projekte zu investieren und somit Menschen, Tiere oder die Natur zu unterstützen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es im Jahr 2020 zum Leidwesen einer Minderheit ein Feuerwerksverbot geben, um die Krankenhäuser zu entlasten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Doch nicht nur in Bezug auf Feuerwerk durchkreuzt die Pandemie die Silvesterpläne der Bevölkerung. Trotz dessen ist die Mehrheit der Bevölkerung mit den Maßnahmen der Bundesregierung einverstanden und ist der Meinung, dass es keine Lockerung der Kontaktbeschränkungen zu Silvester geben sollte.

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