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Das britische Königshaus

Die britische Monarchie hat eine jahrhundertelange Tradition und die britische Königsfamilie gehört zu den bekanntesten Institutionen der Welt. Zur königlichen Familie Großbritanniens gehören alle engen Verwandten des Monarchen des Vereinten Königreichs. Diese gehören entweder seit der Geburt oder durch Heirat zum House of Windsor. Die regierende Monarchin ist seit 1952, nach dem Tod ihres Vaters, Queen Elizabeth II. und inzwischen die längste Herrscherin aller britischen Monarch:innen.
Sie ist nicht nur Herrscherin über das Vereinigte Königreich, sondern auch Oberhaupt des Commonwealth, wozu unter anderem Australien, Kanada und Neuseeland gehören. Einer Umfrage aus dem Jahr 2020 zufolge, ist die Mehrheit der Brit:innen dafür, dass die Queen sich auch weiterhin aus dem politischen Geschehen heraushält, während es ein Fünftel begrüßen würde, wenn sie eine aktivere Rolle in der Politik einnehmen würde.
Die Royals der britischen Königsfamilie haben etliche Verpflichtungen, wie öffentliche Auftritte und Dienstreisen. Laut einer jährlichen Statistik von Tim O’Donovan hat Prinzessin Anne, Tochter von Queen Elizabeth II. und Prince Philip, im Jahr 2021 mit 368 Auftritten die meisten öffentlichen Auftritte absolviert. Die Anzahl der Auftritte der Queen gehen seit Jahren zurück, trotzdem gehört sie nach wie vor zu den engagiertesten Familienmitgliedern.

Finanzielle Lage der britischen Königsfamilie

Hinsichtlich der finanziellen Lage der Royal Family gibt der jährliche Geschäftsbericht des Königshauses Auskunft. Er wird vom Hofstaat herausgegeben und beinhaltet unter anderem den Leistungsbericht, den Finanzbericht, den Rechenschaftsbericht, sowie weitere Ergänzungen.
Die Gesamtausgaben des britischen Königshauses, welche seit 2010 kontinuierlich gestiegen sind, betrugen im Geschäftsjahr 2020/2021 insgesamt rund 87,5 Millionen britische Pfund, wobei die Ausgaben für Reisen in Höhe von rund 3,2 Millionen Britische Pfund lagen. Im Sovereign Grant befand sich im Geschäftsjahr 2020/2021 ein Betrag in Höhe von rund 85,9 Millionen britische Pfund, welcher der Queen zur Deckung von Personalkosten, Reisekosten und Palastpflege zur Verfügung steht. Der Sovereign Grant zählt nicht zum Privatvermögen, da es sich um staatliche Zuschüsse an das Königshaus handelt und somit unter die Kontrolle des Staates fällt.

Wie steht es um die Beliebtheit der Royals?

Trotz Kritik an der Monarchie sind die Familienmitglieder der Royal Family bei ihrem Volk beliebt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov waren Queen Elizabeth ll und ihr Enkel Prince William im ersten Quartal des Jahres 2022 die beliebtesten Royals. Prince William heiratete im Jahr 2011 seine langjährige Freundin Catherine „Kate“ Middleton. Das Ehepaar hat drei Kinder; eine Tochter und zwei Söhne. Das jüngste Kind wurde im April 2018 geboren. Sein jüngerer Bruder Prince Henry, jedoch besser bekannt als Prince Harry, verlobte sich im November 2017 mit der US-amerikanischen Schauspielerin Meghan Markle. Die königliche Hochzeit fand am 19. Mai 2018 statt. Ein weiterer Grund zur Freude für das junge Ehepaar war die Geburt ihres Sohnes Archie im Mai 2019. Ihr zweites Kind Lilibet Diana wurde im Juni 2021 geboren.

Was ist der „Megxit“?

Während Prinz Harry im Jahr 2019 noch zu den beliebtesten britischen Royals zählte, wurde er zuletzt von nur noch rund 32 Prozent der britischen Bevölkerung positiv bewertet. Ein Grund für dieses Umfrageergebnis ist vermutlich der Rückzug des Ehepaars von ihren Pflichten als Mitglieder der britischen Königsfamilie, welchen der Herzog und die Herzogin von Sussex im Januar 2020 bekannt gaben. Der daraufhin von der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ ins Leben gerufene Begriff „Megxit“, setzt sich aus Meghans Namen und „Exit“ zusammen und ist an den Begriff „Brexit“ angelehnt.
Einige Gründe für ihren Rückzug nannte das Ehepaar in einem Interview mit der US-amerikanischen Moderatorin Oprah Winfrey. Dabei kritisierten sie die britischen Medien und gingen unter anderem auf die Themen Rassismus und mentale Gesundheit ein, was auch mit Vorwürfen gegen die britischen Royals einherging. Laut einer Umfrage von YouGov, welche kurz nach dem Interview stattfand, sympathisiert ein Drittel der Briten und Britinnen bei dem Streit der britischen Königsfamilie mit Harry und Meghan mit der Queen und den Mitgliedern der Königsfamilie, während rund ein Fünftel die Partei für das Herzog:innen-Paar ergreift.

Doch nicht nur der Streit mit Prinz Harry belastete die Familie im Jahr 2021. Im April mussten die Familienmitglieder der britischen Königsfamilie einen herben Schicksalsschlag verkraften: Nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt verstarb Prinz Philip, Duke of Edinburgh und Ehemann der Queen, im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor. Die Beerdigung fand im Kreis der Familie am 17. April 2021 statt.

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