Studie zur Geschäftslage deutscher Banken und FinTechs 2019

Befragungsergebnisse

Die deutschen Banken rechnen mehrheitlich mit einem Konjunkturabschwung und richten sich mit einer restriktiveren Kreditvergabe auf ungemütlichere Zeiten ein: 68 Prozent der Bankmanager erwarten eine Eintrübung der Wirtschaftslage – gerade einmal fünf Prozent rechnen mit einem Konjunkturaufschwung. Für Unternehmen dürfte es in diesem Umfeld schwieriger werden, an frisches Geld zu kommen: Knapp jeder zweite Bankmanager (47 Prozent) erwartet, dass die Kreditvergabe restriktiver wird – nur sieben Prozent rechnen mit einer gegenteiligen Entwicklung.

Angesichts der schwachen Gewinnentwicklung plant jede sechste Bank Gebührenerhöhungen für Privatkunden: Im Fokus steht dabei das Girokonto, das bei 13 Prozent der Banken teurer wird. Für Überweisungen will jede zehnte Bank höhere Gebühren verlangen. Dass es trotz der schwachen Gewinnentwicklung im Bankensektor nicht zu flächendeckenden Gebührenerhöhungen kommt, dürfte auf den intensiven Wettbewerb zurückzuführen sein – und auf neue Wettbewerber, die bereits in den Startlöchern stehen. So rechnet die Mehrheit der deutschen Banken mit einer steigenden Bedeutung neuer Wettbewerber wie Technologiekonzerne oder Finanz-Start-ups.

Das sind Ergebnisse des aktuellen „Bankenbarometers“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Für die Studie wurden 120 Banken und 30 FinTech-Unternehmen in Deutschland befragt.
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlicht: Oktober 2019
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