Studie zur Geschäftslage europäischer Banken Anfang 2014

Befragungsergebnisse

Gedrückte Stimmung im deutschen Bankensektor: Aktuell erwartet nur noch gut jede dritte Bank, dass sich ihre Geschäftslage im neuen Jahr verbessern wird – im Juni 2013 hatten sich noch 43 Prozent positiv geäußert. Damit ist Deutschland das Schlusslicht im Europa-Vergleich: In Großbritannien stellen die Optimisten 87 Prozent, in der Schweiz und in Polen immerhin noch die Hälfte der Befragten. Im Schnitt sind europaweit sechs von zehn Banken davon überzeugt, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird.
Angesichts der schwierigen Ertragslage schnallen vor allem die deutschen Banken den Gürtel enger: Jedes zweite Geldinstitut im Land plant für das kommende Halbjahr Kostensenkungsmaßnahmen. Das trifft auch die Mitarbeiter: Mehr als jede dritte deutsche Bank (36 Prozent) plant Stellenstreichungen, vorrangig in der Verwaltung. Europaweit wollen 44 Prozent der Geldinstitute Beschäftigung abbauen, nur jedes vierte will neue Jobs schaffen. Zusätzliche Mitarbeiter einstellen wollen lediglich 15 Prozent der deutschen Banken, ebenso wenige wie in Spanien. Noch niedriger ist der Wert lediglich in Frankreich und Österreich.
Das sind Ergebnisse des aktuellen „Bankenbarometers“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY). Für die Studie wurden 184 Banken in mehreren europäischen Ländern befragt. In Deutschland nahmen 41 Banken an der Umfrage teil.
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlicht: Januar 2014
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