40 Jahre Tschernobyl
Wie verbreitet ist die Angst vor einer Nuklearkatastrophe?
40 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl machen sich 22 Prozent der Erwachsenen in Deutschland große oder sehr große Sorgen darüber, dass es zu einem Unfall in einem europäischen Atomkraftwerk kommen könnte. Das geht aus einer Umfrage von YouGov und dem SINUS-Institut hervor. Dabei ist die Explosion des ukrainischen Meiler bei weitem nicht der einzige schwere Unfall, wie eine weitere Statista-Grafik zeigt.
Dabei macht es offenbar einen nicht unerheblichen Unterschied, zu welchem politischen Lager die Befragten gehören. Am höchsten ist der Anteil derjenigen, die besorgt sind unter denjenigen, die bei der letzten Bundestagswahl ihr Kreuz bei den Grünen gemacht haben. Dagegen sind die Angänger:innen der Rechtsaußen-Partei AfD regelrecht furchtlos,. Aber auch unter Unions-Wähler:innen treibt ein potentieller Atomunfall nur den wenigsten Sorgenfalten auf die Stirn.
Einen Überblick die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl bietet zum Beispiel das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Die Frage, wie viele Menschen tatsächlich ihr Leben verloren haben, wurde erst kürzlich in einem Quarks-Podcast diskutiert.
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die (nicht) über einen möglichen Unfall in einem europäischen AKW besorgt sind.
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