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Verbilligt das Deutschlandticket die Pendelkosten?
Die Einführung des Deutschlandtickets im Mai 2023 hat die Pendelkosten in Deutschland um drei Milliarden Euro reduziert. Davon entfallen 300 Millionen Euro auf günstigere ÖPNV-Tarife und 2,7 Milliarden Euro durch den Umstieg vom Pkw auf den öffentlichen Nahverkehr.
Das geht aus dem Forschungsbericht „Pendelverhalten, Pendelkosten und der Einfluss des Deutschlandtickets“ des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt (DZSF) in Zusammenarbeit mit Statista hervor. Die Berechnungen basieren auf einer durch die Statista-Analyst:innen modellierten synthetischen Bevölkerung. Dabei handelt es sich um realistische, datenschutzkonforme Abbilder realer Bevölkerungen („digitaler Zwilling“), deren Merkmale wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Haushalt oder Wohnort den statistischen Mustern der tatsächlichen Bevölkerung entsprechen (z. B. Randverteilungen).
Eine solche synthetische Bevölkerung erlaubt es, auf Individualebene Aussagen zu mehr als 40 Millionen Pendler:innen zu treffen. Dabei zeigt sich zum Beispiel, dass sich das D-Ticket regional unterschiedlich Auswirken kann. So haben Pendler:innen im Landkreis Emden 2024 gegenüber 2022 rund 27 Euro gespart. Dagegen waren es im Landkreis Erding fast 91 Euro. Im Schnitt beliefen sich die Einsparungen von Pendler:innen, die das Deutschland-Ticket nutzen auf 45 Euro monatlich.
Ein Webinar zu den Ergebnissen des Berichtes sowie methodische Angaben und Erläuterungen zum Thema synthetische Bevölkerung haben wir für Sie auf statista.com zusammengestellt. Der vollständige Bericht kann außerdem hier heruntergeladen werden.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die monatlichen Einsparungen von Pendler:innen, die das Deutschland-Ticket nutzen.
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