US-Wahl 2020

Die Wähler-Mehrheit ist nicht unbedingt genug

US-Präsident werden nicht per Direktwahl gekürt, sondern durch das Electoral College. Jeder Bundesstaat entsendet eine bestimmte Zahl an Wahlleuten in dieses Gremium, aktuell sind es insgesamt 538. Je nachdem wie die Wähler in einem Bundesstaat abgestimmt haben, wählen diese einen der Bewerber um das Amt. Diese Konstruktion kann dazu führen, dass der Gewinner zwar die Mehrheit der Stimmen im Wahlkollegium erhält, aber nicht die Mehrheit der Wählerstimmen. Dieser Fall ist in den letzten 20 Jahren immerhin zwei Mal aufgetreten. Al Gore unterlag George W. Bush im Jahr 2000 obwohl dieser nur 47,9 Prozent der Wählerstimmen erhalten hatte. Und auch auch Amtsinhaber Donald Trump konnte die Wahl mit 46,1 Prozent der Wählerstimmen für sich entscheiden.

Beschreibung

Die Grafik zeigt den Anteil der Wähler- bzw. Wahlmänner-Stimmen des Gewinners der US-Präsidentenwahl

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Premium-Statistiken
Ergebnis der US-Wahl im Jahr 2000 nach Anzahl der Wahlmänner, der Wählerstimmen und Anteil der Wählerstimmen
Ergebnis der US-Wahl am 03. November 2020 nach Anteil der Wählerstimmen (Stand: 16. Dezember)
Ergebnis der US-Wahl am 03. November 2020 nach Anzahl der Wählerstimmen (Stand: 05. Januar 2021)
Anzahl der gewonnenen Wahlmänner und Wahlfrauen in der US-Wahl am 03. November 2020
Anteil der BriefwählerInnen bei den US-Präsidentschaftswahlen von den Jahren 1996 bis 2020
Anzahl der registrierten Wählerinnen und Wähler in den Vereinigten Staaten von 1980 bis 2024 (in Millionen)

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