So heizt Deutschland
Wie werden Wohnungen in Deutschland beheizt?
Rund 56 Prozent der Heizungen in Deutschland werden laut Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit Gas betrieben. Gegenüber ist der Anteil dieses fossilen Energieträgers deutlich gestiegen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Bei Heizöl hat sich der Anteil dagegen fast halbiert.
Bei 15,5 Prozent der Wohnungen sorgt Fernwärme für die richtige Temperatur. Darunter wird die Belieferung von Gebäuden mit Wärme von einem Kraft- oder Heizwerk verstanden. Die dort erzeugte Wärme gelangt durch ein Rohrsystem in die Wohnungen. Fernwärme-Kunden brauchen daher zu Hause keine eigene Heizanlage. Als Brennstoffe kommen vor allem Erdgas sowie Steinkohle zum Einsatz. Aber auch Wärme, die bei der Müllverbrennung oder industriellen Prozessen entsteht, wird häufig als Fernwärme genutzt.
Einen deutlichen Sprung nach vorne haben Elektro-Wärmepumpen sowie Solar- beziehungsweise Geothermie gemacht. Beheizten diese Technologien vim Jahr 2000 Jahren gerade einmal 0,3 Prozent Prozent der Wohn- und Nicht-Wohngebäude, waren es vergangenes Jahr 4,5 Prozent. Wärmepumpen entziehen der Umwelt (Wasser, Luft oder Erde) die gespeicherte Sonnenwärme und bringen sie auf eine Temperatur zum Heizen, zur Warmwasserbereitung und auch optional zum Kühlen. Wie das funktioniert zeigt eine weitere Statista-Grafik.
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der Energieträger beim Heizen des Wohnungsbestandes in Deutschland.
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