Spritpreise in Deutschland
Krieg im Iran: Dieselpreis klettert Richtung Rekordhoch
Seit dreieinhalb Wochen hält der Krieg im Nahen Osten mittlerweile die Welt in Atem, und eine schnelle Lösung des Konflikts ist weiterhin nicht in Sicht. Die Auswirkungen des Krieges sind auch in Deutschland bereits deutlich spürbar. Vor allem Autofahrer sind unmittelbar betroffen. Die iranische Blockade der Straße von Hormus und wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Golfregion haben den weltweiten Ölpreis um mehr als 40 Prozent in die Höhe schießen lassen, was zu einem starken Anstieg der Spritpreise geführt hat.
Besonders stark betroffen ist der Preis für Diesel, der seit Kriegsbeginn um 56 Cent pro Liter gestiegen ist. Laut Daten des ADAC kletterte der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel am 23.3. auf 2,310 Euro und liegt damit nur noch einen Cent unter dem im März 2022 erreichten Allzeithoch. Damals hatte der Angriff Russlands auf die Ukraine die Energiepreise in die Höhe schnellen lassen. Wie unsere Grafik zeigt, ist auch der Preis für Super (E10) zuletzt deutlich gestiegen. Mit „nur“ 30 Cent liegt der Anstieg jedoch deutlich unter dem Preissprung von Dieselkraftstoff. Auch Super erreichte im März 2022 seinen historischen Höchstwert. Dieser lag bei 2,203 Euro.
Wie extrem die aktuellen Preise sind, zeigt ein Blick auf die Allzeithochs von Diesel und Benzin vor dem Ukraine-Krieg. Bis 2022 lag das Allzeit-Tageshoch für Diesel bei 1,572 Euro (14.11.2021). Der Höchstwert für Super E10 lag bei 1,709 Euro (13.09.2012).
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anstieg der Preise für Diesel und Super (E10) in Deutschland seit Beginn des Krieges im Iran.
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