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In diesen Situationen gilt Trinkgeld als üblich
Bei Trinkgeld gilt in Deutschland die 10-Prozent-Regel als ungeschriebenes Gesetz. Eigentlich. Denn laut einer in Zusammenarbeit mit Appinio entstandenen Studie der Hochschule Fresenius stecken wir mitten in einer "Trinkgeld-Erosion". Noch gibt es zwar Bereiche, in denen Tip weit verbreitet ist, wie zum Beispiel in Restaurants oder Cafés mit Platzbedienung. Aber in anderen Situationen lassen die Verbraucher:innen mittlerweile oft das Portemonnaie stecken, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Davon betroffen sind etwa Friseur:innen oder Beschäftigte von Lieferdiensten. Dazu Prof. Dr. Sascha Hoffmann von der Hochschule Fresenius: "Unsere aktuellen Erhebungen zeigen, dass klassische Trinkgeld-Normen erodieren. Was früher selbstverständlich schien, ist es heute oft nicht mehr. Die soziale Erwartungshaltung verschiebt sich spürbar." In vielen Bereichen wird Trinkgeld von der großen Mehrheit der 750 Befragtem schon jetzt als eher unüblich gesehen. Indes stellt sich hier die Frage inwiefern "der Rest ist für Sie" beim Bäcker oder Paketdienst jemals üblich war.
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die es für üblich halten in folgenden Situationen Trinkgeld zu geben.
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