HPV-Impfung
Studien zeigen hohe Wirksamkeit der HPV-Impfung
Ein Beispiel für den erfolgreichen Kampf gegen Krebs ist die so genannte HPV-Impfung. Die Impfung schützt vor Infektionen mit humanen Papillomaviren, die diverse Krebsarten, vor allem aber Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Bereits 2007 sprach die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfempfehlung für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren aus. Mittlerweile wurde diese auch auf Jungen ausgeweitet und das empfohlene Alter auf 9 bis 14 Jahre herabgesetzt.
Diverse Studien in europäischen Nachbarländern zeigen eine deutliche Reduktion des Risikos an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken infolge der vollständigen Impfung. Die Ergebnisse sind in unserer Grafik kurz zusammengefasst. Auch in Deutschland zeichnet sich trotz verbesserungswürdiger Impfquoten ein positiver Trend ab. Laut dem neuesten Bericht des RKI auf Basis von Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten ist die Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren von 7,8 Fällen pro 100.000 Frauen im Jahr 2015 auf nur noch 4,3 Fälle pro 100,000 Frauen im Jahr 2023 gesunken. Y zurück. In der nächsthöheren, ungeimpften Altersgruppe war im gleichen Zeitraum kein eindeutiger Trend zu beobachten.
Beschreibung
Die Grafik fasst Studienergebnisse zur Wirksamkeit der HPV-Impfung zusammen.
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