Gesundheitsausgaben
Wie hoch ist der GKV-Zusatzbeitrag?
Berechnungen des GKV-Schätzerkreises zufolge kommen auf die Gesetzlichen Krankenkassen im laufenden Jahr Ausgaben in Höhe von 369 Milliarden Euro zu - ihnen stehen Einnahmen von rund 312 Milliarden Euro gegenüber. Zur Schließung dieser Finanzierungslücke werden die Beitragszahler:innen zur Kasse gebeten werden. Entsprechend steigt der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz um 0,4 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent an. Bereits im Vorjahr sind die Kosten für die Versicherten erheblich gestiegen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Wie hoch der Zusatzbeitrag tatsächlich Ausfällt entscheidet die jeweilige Krankenkassen. Dabei liegt die Sanne laut krankenkassen.de zwischen 2,5 Prozent (TUI BKK) und 4,39 Prozent (BKK 24). Der Zusatzbeitrag wurde erstmals 2015 eigeführt und blieb in den ersten Jahren einigermaßen stabil. Dass sich das zuletzt geändert hat, liegt an den explodierenden Kosten der Gesundheitsversorgung. So sind beispielsweise die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung über alle Leistungsarten hinweg gegenüber dem Jahr 2020 um 35 Prozent gestiegen.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die Entwicklung des rechnerischen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes zur gesetzlichen Krankenkasse.
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