Pulverfass Nahost

Woher Deutschland sein Erdöl bekommt

Die Angriffe auf wichtige Raffinerien in Saudi-Arabien vom vergangenen Wochenende haben den weltweiten Ölpreis in die Höhe schnellen lassen. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, wäre vor allem China aufgrund der hohen Erdölimporte betroffen. Für Deutschland sind zumindest vorerst keine Versorgungsengpässe zu erwarten.

Laut aktueller Daten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) importiert Deutschland nur einen vergleichsweise geringen Teil seines Rohöls aus Saudi-Arabien. Im Jahr 2018 waren es nur 1,7 Prozent der Rohöleinfuhren, wie die Statista-Grafik zeigt. Den größten Anteil bezieht die Bundesrepublik aus Russland (36,3 Prozent), gefolgt von Norwegen und Libyen.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die wichtigsten Ursprungsländer der Rohölimporte nach Deutschland 2018

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Deutsche Rohölimporte nach ausgewählten Exportländern in den Jahren 2020 bis 2023 (in 1.000 Tonnen)
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Anteile von Rohöl, den Deutschland aus ausgewählten Ländern importiert 2009
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Anteile ausgewählter Länder an der deutschen Importmenge von Erdöl in den Jahren 2024 und 2025
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Anteil an Erdölimporten Chinas nach Herkunftsländern im Jahr 2015 (in Prozent)
Verteilung der Erdölimporte der Europäischen Union nach Herkunftsland im Jahr 2019
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Jährliche Importmenge von Rohöl nach Deutschland in den Jahren 2000 bis 2025 (in Millionen Tonnen)

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