Holzwerkstoffindustrie

Die Unternehmen der Holzwerkstoffindustrie verarbeiten Holz zu Werkstoffen. Bei der Produktion von Holzwerkstoffen werden einzelne Strukturelemente wie zum Beispiel Schnitthölzer oder Holzwolle zu Werkstoffen zusammengefügt. Die Holzwerkstoffindustrie ist Teil der Holzindustrie


Top Statistiken und Daten zur Holzwerkstoffindustrie

 

Die Produkte der Holzwerkstoffindustrie unterscheiden sich nach Art und Größe ihrer Strukturelemente. Zu den Werkstoffprodukten der Branche zählen unter anderem Holzfaser- und Spanplatten, sowie Furnier- und Sperrholz. Laut Bundesverband der Säge- und Holzindustrie (BHSD) werden in Deutschland jährlich etwa 20 Millionen Kubikmeter Holz für die Produktion von Holzwerkstoffen benötigt. 

 

Produktionszahlen der Holzwerkstoffindustrie

 

2013 wurden schätzungsweise etwa 6,8 Millionen Kubikmeter Spanplatten hergestellt. Die Produktionsmenge nahm in den letzten Jahren jedoch ab. Hauptabnehmer von Spanplatten ist die Möbelindustrie. Faserplatten werden hingegen bevorzugt als Dämmmaterial eingesetzt. Die Produktionsmenge von Faserplatten lag 2013 bei mehr als 5 Millionen Kubikmeter.

 

Umsätze und Außenhandel mit Holzwerkstoffen

 

Laut einer von Statista erstellten Umsatzprognose wird der Jahresumsatz der Branche ›Herstellung von Spanplatten‹ 2015 bei 5.525 Millionen Euro liegen. 

 

Im Jahr 2013 belief sich die Menge der Exporte von Holzfaserplatten aus Deutschland auf 3,13 Millionen Kubikmeter. Die Exportmenge von Spanplatten, inklusive OSB (Grobspanplatten, engl. oriented strand board) belief sich auf 2,23 Millionen Kubikmeter. Demgegenüber stehen die Importe von Holzwerkstoffen nach Deutschland. Im gleichen Jahr wurden vor allem Spanplatten importiert, insgesamt 2,43 Millionen Kubikmeter. 

 

 

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