US-Wahl

Der Verlierer gewinnt

Donald Trump hat gestern die letzte Hürde auf dem Weg ins Weiße Haus genommen. Deutlich mehr als die benötigten 270 der 538 Wahlleute stimmten für ihn. Damit hat bereits zum vierten Mal seit Gründung der beiden großen Parteien ein Kandidat gewonnen, der nicht über die Mehrheit im Volk verfügt. Wie die Grafik von Statista zeigt, erreichte Hillary Clinton in der Bevölkerung einen Stimmanteil von 48,2 Prozent und damit 2,1 Prozent mehr als Trump, allerdings reichte es trotzdem nur für 232 Wahlmänner und -frauen. Donald Trump profitiert von einem Wahlsystem, in dem nicht das Volk direkt entscheidet, sondern die Wahlmänner auf Ebene der Bundesstaaten. Die vage Hoffnung seiner Gegner, die Wahlmänner könnten einen Präsidenten Trump verhindern, zerplatzte nun.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die US-Wahlen, bei denen der Sieger nicht die Mehrheit der Wählerstimmen hatte

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Ergebnis der US-Wahl im Jahr 2016 nach Anzahl der gewonnenen Wahlmänner
Ergebnis der US-Wahl im Jahr 2016 nach Anteil der Wählerstimmen
Ergebnis der US-Wahl im Jahr 2016 nach Anzahl der Wählerstimmen
Anzahl der gewonnenen Wahlmänner und Wahlfrauen in der US-Wahl am 03. November 2020
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Wahlverhalten bei der US-Wahl 2016: Stimmenanteile für Donald Trump und Hillary Clinton nach Geschlecht
Premium-Statistiken
Stimmen der Wahlmänner bei den Präsidentschaftswahlen in den USA von 1976 bis 2016

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