KI im Journalismus

Wen stört es, wenn KI-Nachrichten nicht gekennzeichnet sind?

Zuletzt sind in Deutschland vermehrt Artikel in Zeitungen aufgetaucht, bei denen Künstliche Intelligenz genutzt wurde ohne das zu kennzeichnen. So hat beispielsweise Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "mehrere Reden sowie Gastbeiträge für große Zeitungen zu weiten Teilen von einer künstlichen Intelligenz (KI) schreiben lassen" schreibt Spiegel Online und nimmt dabei Bezug auf einen Artikel aus der Zeit. Die FAZ depublizierte kürzliche einen Artikel des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) aus dem gleichen Grund. Während aktuell die mediale Debatte tobt, ist das Thema den meisten Menschen in Deutschland vermutlich eher egal, wie Daten der Statista Consumer Insights nahelegen. Demnach liegt der Anteil der Befragten, die wissen wollen, wenn die von ihnen konsumierten Nachrichten KI-generiert sind hierzulande bei nur 31 Prozent. Und auch in den meisten anderen Ländern würde sich die Aufregung wohl in Grenzen halten, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.

Beschreibung

Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die wissen wollen, wenn die von ihnen konsumierten Nachrichten KI-generiert sind.

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