Korruption weltweit
Wie hängen Korruption und Demokratie zusammen?
Korruption hat weltweit Konjunktur, wie der aktuelle Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency Internation zeigt. Gleichzeitig gerät die Demokratie in immer mehr Ländern unter Druck. Der Anti-Korruptions-Organisation zufolge gibt es da eine Zusammenhang. vereinfacht ausgedrückt: Korruption gedeiht, wo die Demokratie schwach ist.
Dieses Muster findet sich auch in der Statista-Grafik wieder, die die Werte des Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2025 (0 bis 100, wobei höhere Werte für einen „saubereren“ öffentlichen Sektor stehen) den Werten des Demokratieindex (DI) 2024 (0 bis 10, wobei höhere Werte für "mehr Demokratie" stehen) gegenüber gestellt sind. Dabei zeigt sich: Länder mit funktionierender Demokratie gehören in der Regel auch zu den am wenigsten korrupten, während es bei autoritär regierten Staaten umgekehrt ist.
Die Gruppe der besonders demokratischen und integren Länder sind oben rechts im Diagramm angeordnet. Beispielsweise schneiden Dänemark, Finnland, Norwegen und Neuseeland im CPI und im DI besonders gut ab. Deutlich dichter ist die Flaggenwolke indes unten links. Hier finden sich Länder, die in beiden Indizes schlecht abschneiden. Es gibt aber auch Ausreißer. Singapur etwa liegt im Korruptionsranking auf Rang drei, schneidet aber in Sachen Demokratie relativ schlecht ab.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die Verteilung der Länder weltweit nach Korruptionswahrnehmungsindex und Demokratieindex.
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