Internet-Shutdowns
Internet-Zensur nimmt 2025 zu
Nach einem kurzzeitigen Rückgang der Fälle staatlicher Eingriffe in die Internetfreiheit im Jahr 2024, kam es im vergangenen Jahr wieder zu mehr Restriktionen, regionalen und nationalen Internet-Shutdowns. Laut Zahlen des VPN-Anbieters Surfshark kamen im vergangenen Jahr zu 47 bestehen Beschränkungen 81 neue hinzu, die meisten davon (73) temporärer Natur. Das ist der höchste Wert seit 2021, als Surfshark’s Internet Shutdown Tracker 131 Fälle staatlich gesteuerter Internet-Blackouts verzeichnete.
Die von Surfshark getrackten Maßnahmen beinhalten das Blockieren bestimmter Webseiten bzw. Social-Media-Plattformen und Messaging-Dienste sowie regionale oder landesweite Internet-Sperren. Wie in den vergangenen Jahren konzentrierten sich viele dieser Beschränkungen auch 2025 auf Asien und Afrika. Die Regierungen von zehn asiatischen Ländern beschränkten den Internetzugriff im vergangenen Jahr 56 mal, während acht afrikanische Länder für weitere 20 Fälle verantwortlich waren.
Indien verzeichnete dabei erneut die höchste Zahl von Vorfällen und verhängte im Laufe des Jahres 24 Beschränkungen, die oft mit politischen Unruhen oder Protesten in Verbindung standen. Zu den anderen Ländern, die mehrere Vorfälle meldeten, gehörten der Irak, Afghanistan und der Iran, wo die Behörden während Spannungen oder Demonstrationen wiederholt den Internetzugang sperrten oder einschränkten.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die Anzahl bestehender und neuer staatlicher Restriktionen des Internetzugangs.
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