Welt-Adipositas-Tag 2026
Wie adipös ist die Welt?
In den OECD-Ländern, in denen per Selbstauskunft Daten über das eigene Körpergewicht erhoben werden, ist im Schnitt fast ein Fünftel der Bevölkerung fettleibig. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des Berichts Health at a Glance der internationalen Organisation hervor. Besonders hoch ist die Adipositas-Prävalenz in den USA. Hier sind über ein Drittel der Bevölkerung stark übergewichtig - Tendenz steigend. Deutschland liegt mit einem Anteil von etwa 16,7 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt. Männer waren in allen untersuchten Ländern häufiger übergewichtig oder fettleibig als Frauen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gilt ein Body-Mass-Index (BMI) von über 25 als übergewichtig und von über 30 als adipös. Fettleibigkeit wird mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedenen Krebsarten. Eine der wichtigsten Ursachen für starkes Übergewicht ist ungesunder Ernährung - zum Beispiel können sich 19 Prozent der für die Statista Consumer Insight befragten US-Amerikaner:innen kein gesundes Essen leisten. Daneben spielen aber auch Faktoren wie genetische Veranlagung und Umwelteinflüsse eine Rolle.
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der von Fettleibigkeit betroffenen Erwachsenen in ausgewählten OECD-Ländern.
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