Wirtschaftswachstum
Wie bewertet der IWF die Lage der Weltwirtschaft?
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft angehoben. Der IWF rechnet nun damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr um 1,3 Prozent wachsen wird. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert und stimmt mit der Prognose der Bundesregierung überein. Auch seine Erwartung für die globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an. Im kommenden Jahr erwartet der IWF in der Bundesrepublik ein Wachstum von 1,1 Prozent, das ist ein Plus von 0,1 Prozentpunkten im Vergleich zum letzten Ausblick des Währungsfonds.
Auch viele deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre Prognosen für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das laufende Jahr zuletzt deutlich angehoben. So erhöhten die fünf beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer Gemeinschaftsdiagnose ihre Prognose auf 1,3 Prozent, im Frühjahr waren sie noch von 0,6 Prozent Wachstum ausgegangen. Zuvor hatten auch das IW Köln, das IW Halle, das Kiel Institut für Wirtschaftsforschung und die OECD ihre Prognosen angehoben. Sie begründeten dies unter anderem mit überraschend starken deutschen Exporten in der ersten Jahreshälfte 2026, den erhöhten staatlichen Ausgaben für Verteidigung und den zusätzlichen Investitionen in Infrastruktur.
Beschreibung
Die Grafik zeigt eine IWF-Prognose zur Veränderung des realen BIP.
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