Tourismus
Kreuzfahrtunternehmen fahren wieder unter Volldampf
Der Umsatz der großen Kreuzfahrtunternehmen hat sich nach dem pandemiebedingten Einbruch deutlich erholt und liegt inzwischen über dem Vorkrisenniveau. Das zeigen die Daten zu Carnival Corporation, Royal Caribbean Group und Norwegian Cruise Line für die Jahre 2019 bis 2025. Besonders auffällig ist der starke Anstieg seit 2022, nachdem die Erlöse 2021 auf Tiefststände gefallen waren.
Carnival bleibt der klare Marktführer und steigert seinen Umsatz von 20,8 Milliarden im Jahr 2019 auf 26,6 Milliarden im Jahr 2025. Auch Royal Caribbean wächst kräftig und erreicht zuletzt 17,9 Milliarden, während Norwegian Cruise Line mit 9,8 Milliarden ebenfalls deutlich zulegt. Alle drei Unternehmen verzeichnen damit nicht nur eine Erholung, sondern ein Wachstum über das frühere Niveau hinaus.
Zum Erfolg tragen auch starke Markenportfolios bei, mit denen die Konzerne unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Zur Carnival Corporation gehören unter anderem AIDA Cruises, Costa Cruises und Princess Cruises. Die Royal Caribbean Group vereint Marken wie Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea. Norwegian Cruise Line Holdings setzt vor allem auf Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises.
Die Entwicklung deutet auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Kreuzfahrten hin. Nachholbedarf bei Reisenden und eine wiedergewonnene Planungssicherheit dürften den Markt antreiben. Sollte dieser Trend anhalten, könnte die Branche ihre Expansion weiter beschleunigen und neue Kapazitäten schaffen.
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