Einzelhandel

LEH am stärksten von Lieferengpässen betroffen

Die Einzelhändler in Deutschland leiden weiter unter Lieferproblemen, wenngleich insgesamt ein Rückgang der Problematik zu beobachten ist. Im Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln sind Unternehmen am stärksten von Lieferproblemen betroffen. 69,9% meldeten das im Rahmen der Ifo Konjunkturumfragen im Juli (nach 79,7% im Juni). Bei den Autohändlern waren es noch 53,4% (Juni: 60,9%). Im Bekleidungshandel, bei Spielwaren- und Möbelhändlern sind nur jeweils weniger als 20 Prozent der Unternehmen betroffen.

Weiterhin ist der Einzelhandel laut Ifo Institut durch höhere Finanzierungskosten aufgrund des zuletzt deutlich höheren Zinsniveaus belastet. Darüber hinaus sei es in einigen Sparten auch schwieriger geworden, überhaupt an neue Kredite zu kommen. Solche Probleme hätten sich beispielsweise im Einzelhandel mit Heimtextilien, mit Fahrrädern oder im Versand- und Interneteinzelhandel verstärkt. Damit seien besonders Bereiche betroffen, die in den Pandemiejahren ein besonders dynamisches Nachfragewachstum beobachten konnten, das sich aber nicht nachhaltig verstetigen konnte.

Beschreibung

Die Grafik zeigt den Anteil der Einzelhändler mit Lieferproblemen nach Branchen in Deutschland.

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