Schufa

Der Datenschatz der Bonitätsprüfer

Wie letzte Woche bekannt wurde, will die Schufa künftig auch Kontoauszüge auswerten. Das Check-Now genannte Verfahren soll Verbraucher_innen, die eine schlechte Bewertung haben, die Möglichkeit geben, ihren "Score" zu verbessern. Dazu müssen sie die Auskunftei allerdings in ihre Kontoauszüge gucken lassen. Das Unternehmen verfügt schon jetzt über einen gewaltigen Datenschatz, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Die Bonitätsprüfer besitzen aktuelle laut eigener Auskunft Daten zu rund 68 Millionen Personen. Mit neuen Geschäftsideen hat die Schufa aktuell wenig Glück. Erst kürzlich sorgten die Pläne des Unternehmens, zusammen mit Crif Bürgel, die Daten von vertragstreuen Gas- und Stromkunden zu speichern und den Unternehmen zur Verfügung zu stellen, für reichlich schlechte Presse. Und auch diesmal sind Datenschützer_innen und die Öffentlichkeit auf der Zinne. In der FAZ forderte eine Kommentar gar die Entmachtung der Schufa.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die Anzahl der Personen, über die Auskunfteien Informationen haben.

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