Immer mehr Soldaten kehren traumatisiert zurück

Nur 20 Prozent der psychischen Erkrankungen von Bundeswehrsoldaten werden entdeckt. Das ist ein zentrales Ergebnis der im Auftrag des Bundestags erstellten sogenannten Dunkelzifferstudie. Die Untersuchung wurde laut Spiegel 2008 in Auftrag gegeben "und sollte nicht diagnostizierte PTBS-Fälle und sonstige psychische Erkrankungen durch Auslandseinsätze untersuchen." Die Anzahl der Behandlungen von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Bundeswehrsoldaten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So wurden 2012 in Bundeswehrkrankenhäusern 1.143 Behandlungen von PTBS verzeichnet. Die steigende Zahl von Behandlungen geht laut Bundeswehr auf die "stärkeren Belastungen im Einsatz, der wachsenden Zahl von Soldaten mit belastenden Erfahrungen, der langen Dauer einer Therapie aber auch der größeren Offenheit im Umgang mit dem Thema."

Beschreibung

Die Grafik bildet die Anzahl der Behandlungen von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Bundeswehrsoldaten ab.

Infografik downloaden
Behandlungen von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) in Bundeswehrkrankenhäusern 2004 bis 2013
Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) in Bundeswehrkrankenhäusern 2006 bis 2008
Premium-Statistiken
Was hat Sie nach der Rückkehr aus dem Einsatz belastet und was empfinden Sie noch heute als belastend?
Anzahl deutscher Soldaten mit posttraumatischen Störungen nach Einsatz in Afghanistan
In Afghanistan verwundete Soldaten der Bundeswehr von 2001 bis 2010*
Premium-Statistiken
Anteil deutscher Krankenhäuser, die Psychotherapie zur Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPS) anbieten, im Jahr 2013

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns schnell und einfach.
Wir helfen Ihnen gern!

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Nutzen Sie gern unser Kontaktformular oder unsere FAQ.
Alternativ können Sie sich auch direkt an unseren Kundenservice wenden.

Statista Content & Design

Sie benötigen maßgefertigte Infografiken, animierte Videos, Präsentationen, Data Research oder Social Media Charts?

Mehr erfahren