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Apple unter Tim Cook: Eine Erfolgsgeschichte

Hinter den Kulissen wurde schon länger über einen möglichen Nachfolger diskutiert, und nun ist es offiziell: Tim Cook wird am 1. September von seinem Posten als Apple CEO zurücktreten und in den Aufsichtsrat wechseln. Sein Nachfolger an der Spitze des vielleicht einflussreichsten Unternehmens der vergangenen zwei Dekaden wird John Ternus, seit 2011 Senior Vice President of Hardware Engineering und schon länger Favorit auf die Nachfolge Cooks.

Es war wahrlich kein einfaches Erbe, das Cook im August 2011 antrat. Schließlich galt es in die Fußstapfen des ikonischen Steve Jobs zu treten, der Apple einst gegründet hatte und das Unternehmen nach zehnjährigem Exil Mitte der 90er Jahre erst vor der Pleite bewahrt und schließlich zu neuem Erfolg geführt hatte. Cook war der Gegenentwurf zum charismatischen Jobs, der stets in Extremen lebte: Ausgeglichen, ruhig und eher kühler Denker als Visionär. Jobs sah in ihm trotzdem den idealen Nachfolger, und er sollte recht behalten.

Ohne Cook, der als vorheriger COO als Mastermind hinter Apples durchoptimierten weltweiten Lieferketten gilt, hätte Apple wohl niemals so wachsen können, wie es das Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren getan hat. Unter ihm wurde Apple 2018 zum ersten Unternehmen mit einem Börsenwert von einer Billion US-Dollar, mittlerweile ist der Konzern rund vier Billionen wert. Umsatz und Gewinn haben sich unter Cooks Führung vervielfacht. Im vergangenen Geschäftsjahr knackte Apple erstmals die magische 100-Milliarden-Marke beim Gewinn.

Trotz aller Erfolge gab es jedoch auch Kritik an Cook. Ihm fehle es an Ideen um Apple in die Zukunft zu führen, er sei mehr Verwalter als Visionär – so seine Kritiker. Und in der Tat ist das iPhone, der große Wurf von Vorgänger Steve Jobs, bis heute Apples mit Abstand wichtigstes Produkt. Zwar führte Apple unter Cook diverse neue Produkte ein – darunter große Erfolge wie die Apple Watch oder die allgegenwärtigen AirPods – ein revolutionäres Produkt wie das iPhone war jedoch nicht dabei. Am nächsten kam diesem Anspruch wohl das im Jahr 2023 vorgestellte XR-Headset Apple Vision Pro, das jedoch aufgrund des hohen Preises und fehlender Nachfrage weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

„Es war das größte Privileg meines Lebens, CEO von Apple zu sein und das Vertrauen geschenkt bekommen zu haben ein solch außergewöhnliches Unternehmen zu führen,“ so Tim Cook in der Pressemitteilung, die seinen Abschied ankündigt. Mit Blick auf seinen Nachfolger fand Cook nur lobende Worte: „John Ternus hat den Kopf eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, um mit Integrität und Ehre zu führen.“

Beschreibung

Die Grafik zeigt Apples Wachstum unter CEO Tim Cook.

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