Mehr Fisch aus Aquakulturen als aus dem Fang

Der weltweite Fischfang steht unter Kritik. Viel zu stark würde gefischt, in einigen Regionen sei das Ökosystem bereits nachhaltig geschädigt, ganze Fischarten seien bedroht. Da der weltweite Hunger nach Fisch jedoch nicht nachlässt, kommt immer mehr Fisch aus sogenannten Aquakulturen, sprich der Zucht. Auch hier gibt es Kritik: Oft sind die Zuchten das Wasser-Äquivalent zur Massentierhaltung an Land – Medikamente seien in Einsatz, die Haltung sei nicht artgerecht. Auch die Umweltbelastung wird kritisiert. Dennoch: Bereits jetzt oder zumindest in absehbarer Zeit wird wohl mehr Fisch aus Aquakulturen auf die Teller wandern, als aus dem Meeren, Seen und Flüssen der Welt.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die Menge an Fisch in Millionen Tonnen Lebendgewichtäquivalent

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Erzeugung von Fisch aus Fischfang und Aquakultur weltweit in den Jahren 2009 bis 2025 (in Millionen Tonnen)
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Produktion der Aquakulturen weltweit im Zeitraum 1960 bis 2022 (Gewicht in Millionen Tonnen)
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Anteil der Fischbestände innerhalb biologisch nachhaltiger Grenzen¹ weltweit in den Jahren 1974 bis 2021
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Erzeugung von Fisch weltweit in den Jahren 2009 bis 2025 (in Millionen Tonnen)
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Erzeugung von Fisch der führenden Erzeugerländer weltweit im Jahr 2013 (in Millionen Tonnen Lebendgewicht)
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Produktion von Fischerzeugnissen aus ökologischen Aquakulturbetrieben in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2022 (in Tonnen Lebendgewicht)

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