E-Commerce & Versandhandel Statistiken
Marktdaten zu E-Commerce & Versandhandel

Die Branche E-Commerce beinhaltet relevante Daten zum weltweiten Online-Handel. Die vorhandenen Statistiken zeigen unter anderem den Gesamtumsatz im deutschen Versandhandel, umsatzstärkste Warengruppen, größte Online-Händler sowie Daten zu genutzten Online-Bezahlverfahren, zum Online-Banking und zu bevorzugten Bestellwegen im Internet.

Bei Statista lassen sich desweiteren Statistiken zu Umsatzprognosen, Absatzzahlen und Marktanteilen aus allen relevanten Teilsegmenten der E-Commerce-Branche finden: Umsatz mit Mobile Apps, Marktanteile von Online-Reiseportalen, weltweiter Tablet-Absatz oder auch die Umsätze im Markt für Paid Content. Ebenso sind Kennzahlen zu den wichtigsten Unternehmen der Branche abrufbar, wie zum Beispiel zu Amazon, Otto, Zalando und eBay. Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Onlineshops in Deutschland wird angeführt von Amazon. Der Marktführer setzt eine nahtlose Integration von Drittanbietern in seine Online-Plattform ein und ist mit einigen weiteren Shops wie javari.de, de.buyvip.com im Markt vertreten. Auf Platz zwei rangiert derzeit der Universal-Versandhändler Otto gefolgt von dem Elektronikportal Notebookbilliger.

Weiterhin werden Zahlen zu Themen wie Produktrecherche und Preisvergleich, Retourenmanagement und zum Einkaufsverhalten der Online-Kunden dargestellt. Aktuelle Themen wie Social Commerce und Mobile Commerce finden besondere Berücksichtigung.

E-Commerce beinhalten alles vom Kauf digitaler Inhalte wie Musikdateien, Online-Videos oder Software, bis hin zur Bestellung von Waren und Dienstleistungen wie zum Beispiel Jobvermittlung oder Reisen. Online-Shops sind im E-Commerce die Schnittstelle zwischen Händlern und Käufern. Bei diesem Businessmodell kommt es stark auf eine gute Performance der Marketing-Maßnahmen, wie Affiliate-Marketing, Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) an, damit der Online-Shop auch von der Zielgruppe im Netz gefunden wird. Diesbezüglich gewinnt, mit zunehmender Reichweite sozialer Netzwerke, auch Social Commerce an Bedeutung. Soziale Medien gehören unterdessen bei den meisten Onlinehändlern zum Portfolio der Kommunikation mit Kunden. Diese bewerten und empfehlen Produkte, tauschen sich untereinander aus und werden aktiv in den Verkaufsprozess einbezogen. Am beliebtesten ist hier das soziale Netzwerk Facebook, gefolgt von Twitter und immerhin 45 Prozent der deutschen Online-Händler nutzen einen eigenen Kanal bei YouTube.

Probleme des E-Commerce sind neben einer hohen Retourenquote - besonders im Segment Bekleidung und Mode und damit verbundenen Werteverlust der zurückgesendeten Waren -Datenintegrität und Datensicherheit im elektronischen Geschäftsverkehr. Mit den Absatzzahlen im E-Commerce wächst auch die Kriminalitätsrate, immer öfter kommt es zu Betrugsversuchen gerade bei Online-Shops, die ein vergleichsweise hochpreisiges Produktsortiment anbieten. Im Ländervergleich führt das Vereinigte Königreich mit durchschnittlichen Online-Shopping-Ausgaben in Höhe von 1.300 Euro im Jahr 2012. Der Anteil der Unternehmen, die über das Internet verkaufen ist aktuell laut statistischem Bundesamt in Norwegen am höchsten.


Bild: istockphoto.com / alexsl

 
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