Lesehilfe:
Die Statistik zeigt die Verteilung der Goldreserven der Deutschen Bundesbank auf die verschiedenen Lagerorte weltweit. Abgebildet werden die Goldbestände am 31. Dezember 2011 und 2012.
Als Goldreserve werden nationale Goldbestände bezeichnet, die meist im Verantwortungsbereich einer Zentralbank oder eines Finanzministeriums stehen. Der Zweck nationaler Goldreserven bestand früher zumeist in der Deckung von Währungen (Goldstandard). Heute wird Gold als nationale Reserve für Krisenzeiten sowie als Risikoausgleich zu Schwankungen des US-Dollar (Kurs des Goldes fällt bei steigendem Dollarkurs und umgekehrt) aufbewahrt.
Ende des Jahres 2012 beliefen sich die Goldbestände der Bundesbank auf insgesamt 3.391 Tonnen. Bei der Bundesbank selbst wurde allerdings nur knapp ein Drittel davon gelagert. Ein Großteil der Reserven, nämlich 1.536 Tonnen (ca. 45 Prozent), wurde zum Zeitpunkt der Erhebung bei der Federal Reserve Bank in New York aufbewahrt. Gemäß eines neuen Lagerstellenkonzepts, welches die Bundesbank im Januar 2013 vorstellte, soll sich dieser Anteil bis zum Jahr 2020 jedoch auf etwa 37 Prozent reduzieren.